Die Stadt möchte versuchen, mit dem Kraftwerksbetreiber Uniper eine einvernehmliche Lösung zu finden, wie an Wettkampf-Tagen auf der Kanuslalom-Olympiastrecke der Betrieb auch bei Niedrigwasser sichergestellt werden kann. Zuletzt trat das Problem beim Weltcup Anfang September auf, als prognostizierte Regenfälle ausblieben. Die internationale Veranstaltung konnte schließlich noch durchgeführt werden, weil sich Uniper zu einem Sonderbetrieb an der Staustufe 23 bereiterklärte – doch ob daraus eine dauerhafte Lösung werden kann, bis die Stadt selbst am Eiskanal mit einem Regulierbauwerk oder Pumpen für genug Wasser sorgen kann, ist ungewiss. Es gibt unterschiedliche Sichtweisen, was die wasserrechtliche Zulässigkeit betrifft. Von einer Einigung dürfte abhängen, ob in den kommenden Jahren bei Niedrigwasser Wettkämpfe stattfinden können.
Augsburg
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