Der 24. Februar sollte für Mariia Reznik alles verändern. Mitten im Unterricht heulten plötzlich die Fliegeralarm-Sirenen. Ein Luftangriff stand bevor. Das Einzige, was die 14-jährige Ukrainerin danach noch hörte, war eine laute Explosion. Wände vibrierten, Fensterscheiben zersprangen, als Mariia und ihre Mitschüler nach draußen stürmten. Ein paar Straßen weiter war eine russische Rakete in ein Gebäude eingeschlagen. Dieser Tag sollte ihr letzter Schultag sein, danach wurde der Unterricht eingestellt. Familie Reznik war klar: „Wir müssen hier weg.“
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