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Tennis: Wechsel auf Rasen – Constantin Frantzen bereitet sich in Stuttgart auf Wimbledon vor

Tennis

Vom Sand aufs schnelle Grün: Constantin Frantzen setzt in Stuttgart auf seinen Lieblingsbelag

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    Robin Haase (links) und Constantin Frantzen starten am Montag beim Rasenturnier in Stuttgart.
    Robin Haase (links) und Constantin Frantzen starten am Montag beim Rasenturnier in Stuttgart. Foto: Fotojump Rio-Open

    Es ist ein harter Einschnitt für Constantin Frantzen und seinen Doppelpartner Robin Haase. Nur wenige Tage nach dem bitteren, frühen Aus auf den Sandplätzen der French Open müssen sich die beiden Tennisprofis auf das Spiel auf Rasen umstellen.

    Gemeinsam mit seinem niederländischen Partner schlägt sich Frantzen seit Donnerstag auf der Anlage in Stuttgart ein. Auf den Plätzen des Weissenhofs bereitet sich das Duo intensiv auf das anstehende ATP-250-Turnier vor. Ihr erstes Match bestreiten sie am Montagvormittag gegen den Tschechen Jiri Lehecka und den Franzosen Corentin Moutet. Ein Doppel, das so zuletzt nicht zusammen gespielt hat.

    Doppelpartner spielt Halbfinale gegen Alexander Zverev

    Der 24-jährige Tscheche erreichte mit seinem Landsmann Jakub Mensik im Doppel-Wettbewerb in Paris die zweite Runde, traten dann aber nicht mehr an, weil Mensik im Einzelwettbewerb bis ins Halbfinale vordrang und erst dort gegen Alexander Zverev unterlag. Moutet scheiterte wie Frantzen/Haase mit seinem Doppelpartner in der ersten Runde bei den French Open.

    Frantzen hat das Erstrunden-Aus in Paris abgehakt: „Wir haben ein sehr gutes Match gespielt, aber es hat nicht gereicht. Unsere Gegner haben das in den nächsten Runden auch bestätigt.“ Frantzen und Haase hatten sich dem indisch-brasilianischen Duo N. Sriram Balaji und Marcelo Demoliner in einem umkämpften Dreisatz-Match (3:6, 6:4, 3:6) geschlagen geben müssen. Dass diese Niederlage keine Schande war, bewies der weitere Turnierverlauf: Balaji und Demoliner marschierten bis ins Viertelfinale der French Open.

    Constantin Frantzen: „Auf Rasen fühle ich mich immer wie ein kleiner Junge“

    Nun gilt die volle Konzentration dem schnellen Grün, das dem 27-Jährigen liegt. Zur Umgewöhnung auf Rasen, der ein Lieblingsbelag von ihm ist, erklärt Frantzen: „Der Ball rutscht mehr auf Rasen und man muss kleinere Schritte machen. Aber das ist mein Lieblingsbelag. Auf Rasen fühle ich mich immer wie ein kleiner Junge.“

    Von Stuttgart über Mallorca nach Wimbledon

    Für Frantzen und Haase ist es der erste gemeinsame Auftritt bei den Boss Open in Stuttgart. Stuttgart bildet für das eingespielte Duo nur den Auftakt einer hochkarätigen Turnierserie in den kommenden Wochen. Nach dem Heimspiel auf dem Weissenhof schlägt das Duo bei den traditionsreichen London-Queen’s Club Championships auf, gefolgt von der Rasen-Generalprobe auf Mallorca. Das große Rasen-Highlight und der emotionale Fixpunkt des Sommers wartet schließlich in London im Juli: das legendäre Grand-Slam-Turnier im All England Club von Wimbledon.

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