Das Hauptproblem im Be-Treff am Helmut-Haller-Platz wird erkennbar, sobald man durch die Tür des Drogenkontaktladens geht: Man betritt einen überfüllten Raum, die Sitzplätze sind restlos belegt, viele Menschen stehen im engen Gang. Die Fenster sind aufgrund des Wetters geschlossen, Zigarettenrauch wabert durch den Raum. Dazwischen kümmern sich die Sozialarbeiter des SKM Augsburg und der Drogenhilfe Schwaben um die Belange der Menschen – manchen Klienten helfen sie in Notlagen, andere Drogenabhängige suchen einfach jemanden zum Reden. Katrin Wimmer, Sozialarbeiterin und Leiterin des Be-Treffs, lädt zum Gespräch in den Lagerraum, alle anderen Plätze sind belegt. Zwischendurch wird hier eine Frau behandelt, sie hat eine offene Wunde am Bein. Für die medizinische Versorgung gibt es aber keinen geeigneten Ort.
Augsburg