Exklusive Video-Serie: 88 Cent und drei Gebete: Ein Tag in der Augsburger Fuggerei

Foto: Massimo Santi, Adobe Stock

2021 feierte die Fuggerei in Augsburg ihr 500. Jubiläum. In unserer Video-Serie zeigen wir Ihnen die Menschen, die das Leben in der Fuggerei besonders machen.

Ein finsterer Bunker, stolze Bewohnerinnen und die Frage nach der "richtigen" Religion: Die Augsburger Fuggerei ist ein spannender Ort. Wir haben mit den Menschen gesprochen, die erzählen können, wie das Leben dort abläuft. Zum Beispiel mit einer Bewohnerin, die ihr Glück in der Fuggerei gefunden hat. Oder mit einem echten Fugger. Oder einer Zeitzeugin der Augsburger Bombennacht.

Unsere Reporter Axel Hechelmann und Manuel Andre haben sich für Sie auf Spurensuche begeben. Einen Tag lang trafen sie Menschen, die erzählen: von der Freude, hier wohnen zu dürfen. Von den Bomben, die die Sozialsiedlung im Zweiten Weltkrieg zerstörten. Und davon, ob das Modell der Fuggerei noch zeitgemäß ist – weil nur Katholiken hier wohnen dürfen.

Die vierteilige Video-Serie anlässlich des 500. Geburtstags der Fuggerei startet mit einer ganz grundsätzlichen Frage. In der ersten Folge fragen wir: Bedürftige Bewohner und reiche Fugger – wie gelingt das Zusammenleben in der Fuggerei?

Video: Augsburger Allgemeine Original

In der zweiten Folge öffnen Bewohnerinnen und Bewohner ihre Türen und zeigen, wie sie in der Fuggerei leben. Es geht um Vorurteile, schöne Gärten – und eine Jahresmiete von 88 Cent.

Video: Augsburger Allgemeine Original

Die Menschen in der Fuggerei erlebten auch dunkle Zeiten. In der Augsburger Bombennacht wurden große Teile der Fuggerei zerstört. In Folge drei erinnert sich eine Zeitzeugin – und ein Graf führt durch den Bunker, der 1944 vielen Menschen das Leben rettete.

500 Jahre – nach so einer langen Zeit geht es in der Fuggerei viel um Tradition. Verständlich. Aber braucht es nicht auch eine Vision für die Zukunft? In der vierten Folge geht es auch um unangenehme Fragen: Ist es noch zeitgemäß, nur Katholiken hier wohnen zu lassen?