Es waren drei wilde Verfolgungsjagden mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 160 Kilometern pro Stunde, die sich ein heute 20-Jähriger über viele Kilometer hinweg durchs Univiertel und durch Haunstetten mit der Polizei geliefert haben soll. Die Fluchtversuche endeten teils mit chaotischen Unfällen, mit etlichen Verletzten und Sachschäden über Zehntausende Euros. Verantwortlich für die gefährlichen Fahrmanöver machte die Staatsanwaltschaft nun in einem Prozess vor dem Jugendschöffengericht unter Vorsitz von Fabian Espenschied eben jenen 20-Jährigen. Nur in zwei Fällen konnten ihm die waghalsigen Rasereien nachgewiesen werden. Weil der Angeklagte zu Beginn der Serie erst 17 Jahre alt war, tagte das Jugendschöffengericht unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Prozess in Augsburg
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren