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Test
27.10.2017

Der neue Jaguar XF Sportbrake: Die sportliche englische Art

Für einen kleinen Aufpreis bietet der XF Sportbrake bei einer unveränderten Länge von 4,96 Metern nicht nur deutlich mehr Platz als die Limousine, sondern sieht auch besser aus.
9 Bilder
Für einen kleinen Aufpreis bietet der XF Sportbrake bei einer unveränderten Länge von 4,96 Metern nicht nur deutlich mehr Platz als die Limousine, sondern sieht auch besser aus.
Foto: Nick Dimbleby, Jaguar

Jaguar punktet bei der Neuauflage des XF Sportbrake mit einer gefälligen Kombination aus Platz und Sportlichkeit, leistet sich aber auch ein paar Schwächen. Ein erster Test.

Die Rechnung ist einfach: Wer am europäischen Premium-Markt mitspielen will, braucht einen Kombi. Entsprechend wenig überraschte es, dass auch Jaguar 2012 eine geräumigere Version seiner Business-Limousine XF ins Portfolio nahm.

Fünf Jahre später ist nun Modellpflege bei den Briten angesagt. Bei Jaguar spricht man zwar von einer zweiten Generation, rein vom Optischen her verdient das Update jedoch eher den Namen Facelift. Die Designer übten jedenfalls britische Zurückhaltung, die Anpassungen sind wohldosiert. Wer der Marke nicht eng verbunden ist, muss schon genau hinsehen, um die Unterschiede zum Vorgänger zu entdecken.

An der Front wurde bei Lufteinlässen, Kühlergrill und Lichtern nachgeschärft, hinten die etwas in die Jahre gekommenen Leuchten von zwei dynamisch geschwungenen Schlitzen ersetzt, die man bereits vom Erfolgs-SUV F-Pace kennt. Die Endrohre sind zudem mehr in die Mitte gerückt, was den sportlichen Charakter betont. Das Heck fällt gefällig und in perfekter Rundung ab, was den Kombi trotz einer stattlichen Länge von knapp fünf Metern recht schlank und dynamisch macht.

Insgesamt wirkt das alles sehr elegant, ansprechend und maximal sportlich, allerdings auch deutlich einfacher und geradliniger als man es von den deutschen Premium-Marken kennt. Rein optisch mag man das als Geschmackssache abtun, in Summe kommt der Jaguar an die dynamische Eleganz eines BMW oder die progressive Ästhetik eines Audi aber nicht heran.

Jaguar XF Sportbrake leistet sich ein paar Schwächen

Hinzu kommt, dass sich der britische Edel-Hersteller ein paar Schwächen leistet, die in dieser Preisklasse schon mal über Wohl und Weh entscheiden können. Der Blick ins Cockpit offeriert zwar ein hochwertiges Bild, einen prägenden Charakter sucht man in der Disharmonie der Dinge jedoch vergeblich. Die Mittelkonsole in Kunststoff, Chrom- und Klavierlackoptik mit dem Touchdisplay offeriert eine Vielzahl an Tasten und Drückern; auch das Multifunktionslenkrad wirkt leicht überfrachtet, so dass ein Navigieren durch das nicht eben eingängige Infotainmentsystem während der Fahrt einiges an Übung erfordert. Für eine intuitive Bedienung sind die Ebenen zu verschachtelt und die Bezeichnungen zu wenig selbsterklärend.

Dass der Sportbrake trotzdem gutes Potenzial hat, am deutschen Markt den ein oder anderen neuen Kunden zu gewinnen, liegt am selbstbewusst nach außen getragenen Markenkern. Platz und Sportlichkeit sind im Business-Kombi beeindrucken vereint. In erster wie auch in zweiter Reihe reist man fürstlich und das Ladevolumen liegt mit 565 Litern (1700 bei umgeklappter Rückbank) voll im Soll. Besonders angenehm: Der Kofferraum kommt ohne Absenkung und gänzlich ohne störende Ein- oder Aussparungen aus.

Dass es zudem ein Netz zum Sichern des Gepäcks gibt, darf als Fingerzeig des Herstellers gesehen werden. Denn wenn auch Kombi ist der Sportbrake ein echter Jaguar. Sieht man mal vom schwächsten und wohl rein dem Marketing geschuldeten Aggregat, einem Einstiegsdiesel mit 163 PS, ab, haben die Briten nur echte Power im Angebot: vier Selbstzünder und ein Benziner, die teils auch nur mit Allradantrieb erhältlich sind.

Jaguar XF Sportbrake (2017): Motor, Daten, Preis

Neu sind dabei die beiden Vierzylinder mit Twin-Turbo-Aufladung, womit Jaguar wirklich zwei feine Motoren gelungen sind. Der Benziner liefert 250 PS bei 365 Nm Drehmoment, der Diesel schafft es bei 240 PS auf satte 500 Nm. Trotz kleiner Hemmungen im unteren Drehzahlbereich lagen beide Modelle im Passstraßen-Test gut am Gas und ließen sich dank agiler Lenkung und gut ausgesteuerter 8-Stufen-Automatik präzise und dynamisch durch die engsten Kurven scheuchen. Auch wegen der adaptiv gedämpften Hinterachse gelingt der Spagat zwischen Sportlichkeit und Komfort ausgezeichnet.

Wem so richtig nach Fauchen und Beißen zu Mute ist, der sollte allerdings zum 300 PS starken V6-Motor greifen. Hier werkeln 700 Nm relativ enthemmt und unreguliert an der Hinterachse herum, was dem Auto deutlich mehr Verspieltheit in den Kurven und somit mehr Sportwagen-Feeling gibt. Der Spaß hat allerdings auch seinen Preis: Das Top-Modell startet bei knapp 68.000 Euro – und liegt damit 24.000 Euro über dem Einstiegs-Modell.

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