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DFB-Pokal: Was plant der VfB? Nübel vor ungewisser Zukunft

DFB-Pokal

Was plant der VfB? Nübel vor ungewisser Zukunft

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    Alexander Nübel verpasste mit dem VfB Stuttgart die Titelverteidigung im DFB-Pokal.
    Alexander Nübel verpasste mit dem VfB Stuttgart die Titelverteidigung im DFB-Pokal. Foto: Tom Weller/dpa

    Alexander Nübel versuchte, ungesehen an den wartenden Journalisten vorbeizuschleichen. Äußern wollte sich der Torhüter nach seinem womöglich letzten Spiel für den VfB Stuttgart im verlorenen DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München (0:3) nicht. Gesprochen wurde über den 29-Jährigen aber sehr wohl.

    VfB-Coach Sebastian Hoeneß erklärte bei Sky in Richtung Nübel: „Er ist ein großartiger Torwart, das steht außer Frage, aber er ist auch ein großartiger Mensch.“ Der Trainer werde seinen Schützling vermissen, gab er zu.

    Nübel müsste auf Gehalt verzichten

    Sportvorstand Fabian Wohlgemuth ließ Nübels Zukunft noch offen und meinte etwas kryptisch: „Vor dem Spiel war uns noch gar nicht klar, wie viel Budget wir auch für die neue Saison haben, und deswegen werden wir erst mal alle Dinge zusammensetzen, alle Einflussfaktoren auf die neue Saison bewerten, auch die wirtschaftlichen und budgetären Einflussfaktoren.“ Sollte Nübel nach drei Spielzeiten doch noch fest zum VfB wechseln, müsste er wohl deutliche Gehaltseinbußen in Kauf nehmen.

    Zuletzt hatte noch vieles darauf hingedeutet, dass der schwäbische Fußball-Bundesligist den 20-jährigen Dennis Seimen im Sommer zurückholen und befördern könnte. Der Youngster gilt schon lange als große Zukunftshoffnung des VfB, überzeugte als Leihspieler beim SC Paderborn und ist mit den Ostwestfalen aktuell in der Relegation gegen den VfL Wolfsburg gefordert. Er hat jedoch noch kein einziges Bundesliga-Spiel bestritten. Nach der Qualifikation für die Champions League wäre der Sprung beim VfB enorm.

    Vorstandschef Alexander Wehrle verwies darauf, dass Seimen noch ein wichtiges Spiel vor sich habe und man sich in den kommenden Tagen zusammensetzen werde. Mit Blick auf Nübel erklärte er: „Es geht nicht um Wahrscheinlichkeiten, es geht darum, dass wir gesagt haben, dass wir abwarten, bis alle Spiele gespielt sind.“

    Eberl: „Entscheidung kann man als FC Bayern treffen“

    Der vom deutschen Rekordmeister ausgeliehene Nübel stand im Duell mit seinem Noch-Stammverein vor einem besonderen Spiel. Bis 30. Juni gilt die Leihe in Stuttgart, doch auch bei den Bayern hat er keine Zukunft, wie Sportvorstand Max Eberl bestätigte.

    „Wir haben eine sehr, sehr offene Kommunikation geführt. Natürlich hat sich Alex das etwas anders vorgestellt. Die Entscheidungen kann man aber treffen als FC Bayern“, meinte der Funktionär. „Wir haben eine sehr gute Entscheidung getroffen. Wir fühlen uns sehr wohl damit.“

    Für Nübel geht es nun zur Nationalmannschaft. Dort trifft er mit DFB-Rückkehrer Manuel Neuer und Jonas Urbig, der als Trainingstorhüter mit zur Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada reist, auf jene Konkurrenten, die ihm einen Verbleib in München verbauen - trotz eines Vertrages bis 2030.

    Musste drei Gegentore hinnehmen: Alexander Nübel
    Musste drei Gegentore hinnehmen: Alexander Nübel Foto: Tom Weller/dpa
    Noch ist unklar, wo Alexander Nübel in der kommenden Saison spielen wird.
    Noch ist unklar, wo Alexander Nübel in der kommenden Saison spielen wird. Foto: Michael Kappeler/dpa
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