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Eifersucht und verletzte Ehre: Tödlicher Schuss auf Frau am Geburtstag des Kindes - Anklage

Eifersucht und verletzte Ehre

Tödlicher Schuss auf Frau am Geburtstag des Kindes - Anklage

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    Ein Mann soll seine Ehefrau mit einem Kopfschuss getötet haben. (Archivfoto)
    Ein Mann soll seine Ehefrau mit einem Kopfschuss getötet haben. (Archivfoto) Foto: Fabian Koss/onw-images/dpa

    Ein tödlicher Kopfschuss beendete im Februar das Leben einer 38 Jahre alten dreifachen Mutter in Schrozberg (Kreis Schwäbisch Hall) - ausgerechnet am Tag des Geburtstags eines ihrer drei Kinder. Ihr Ehemann ist nun wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen angeklagt.

    Laut dem Landgericht Ellwangen soll der 37 Jahre alte Mann mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit am 10. Februar seine Ehefrau aus erhöhter Position mit einem Schuss in die Stirn getötet haben. Dies soll hinter dem Wohn- und Geschäftshaus, in dem das Ehepaar gemeinsam einen Döner-Imbiss betrieb, passiert sein, und einer Hinrichtung geglichen haben.

    Das Motiv sehen die Ermittler in der krankhaften Eifersucht des Mannes. Er bezichtigte die Frau, ihn zu betrügen. Die Anklagebehörde geht davon aus, dass sich der Mann in seiner Ehre gekränkt gefühlt habe. Deshalb habe er beschlossen, seine Frau zu töten.

    Der Beschuldigte wurde einen Tag nach der Tat verhaftet. Seither sitzt er in Untersuchungshaft. Er habe sich nicht zu den Vorwürfen eingelassen, hieß es. Bisher sind noch keine Verhandlungstermine bestimmt.

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