Starkoch Alfons Schuhbeck nutzt den gastronomischen Corona-Lockdown, um zur Entspannung zu kochen. „Corona lehrt uns, sich auf das Wichtigste zu konzentrieren“, sagte der 71-Jährige unserer Redaktion. „Kochen hilft mir immer bei diesem geistigen Selbstreinigungsprozess, es hat für mich eine meditative, fast mystische Kraft“, erklärte der Spitzenkoch.
Sternekoch Alfons Schuhbeck rät: "Speckt ab, was ihr nicht braucht"
Er rate jedem, den Advent zur Besinnung zu nutzen. „Ich plädiere für eine geistige Diät: Rennt nicht herum wie die Wahnsinnigen und redet einen rechten Schmarrn, sondern ordnet eure Gedanken, speckt ab, was ihr nicht wirklich braucht, was nicht wirklich Sinn macht“, sagte der Bayer. „Wir sind alle zusammen in dieser Situation, und je ruhiger und vernünftiger wir uns verhalten, desto schneller finden wir alle zusammen zurück in die Normalität.“
Sein Tipp für ein entspannendes Rezept für den Corona-Winter sei es, einen Rumtopf anzusetzen: „Der ist geistreich in vielerlei Hinsicht und entschleunigt schon bei der Zubereitung“, sagte Schuhbeck. „Nach dem Anbruch hält der Rumtopf locker einige Wochen. Weihnachten, Silvester, Dreikönig, kein Problem. Und dann sehen wir weiter, was Corona macht.“ (AZ)
Lesen Sie dazu in unserem Adventskalender: 1. Dezember: Starkoch Alfons Schuhbeck rät zu Rumtopf
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