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CSU: Generalsekretär Dobrindt warnt Union vor "Kuschelwahlkampf"

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Generalsekretär Dobrindt warnt Union vor "Kuschelwahlkampf"

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    Dobrindt warnt vor "Kuschelwahlkampf": Wie wird die Wahlkampfstrategie der Union für die anstehende Bundestagswahl aussehen? Bei dieser Frage zeichnet sich zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU eine Auseinandersetzung ab.
    Dobrindt warnt vor "Kuschelwahlkampf": Wie wird die Wahlkampfstrategie der Union für die anstehende Bundestagswahl aussehen? Bei dieser Frage zeichnet sich zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU eine Auseinandersetzung ab. Foto: dpa/lby

    Dobrindt warnt vor "Kuschelwahlkampf": Wie wird die Wahlkampfstrategie der Union für die anstehende Bundestagswahl aussehen? Bei dieser Frage zeichnet sich zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU eine Auseinandersetzung ab. Alexander Dobrindt, CSU-Generalsekretär, sagte der Zeitung "Die Welt" (Montagsausgabe), bei der Wahl gehe es um Grundfragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

    Dobrindt: Gegner einlullen?

    "Die kann man in einem Kuschelwahlkampf nicht darstellen", so Dobrindt. Während  Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) vergangene Woche in der  "Welt am Sonntag" vor einem Krawall-Wahlkampf gewarnt hatte, bezieht CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt klar eine andere Position: Die Strategie, den Gegner einzulullen, sei 2009 aus der großen Koalition heraus "richtig und  erfolgreich" gewesen.

    Aber jetzt erfordere die Situation eine harte Auseinandersetzung mit der Opposition. Was die Landtagswahl in Bayern betrifft, hält CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt trotz eher dürftiger Umfragewerte der Christsozialen eine absolute Mehrheit in Bayern für möglich.

    Alexander Dobrindt: Bürgerliches Potenzial von 60 Prozent

    Es gebe ein bürgerliches Potenzial von 60 Prozent, sagte Dobrindt der Welt mit Blick auf die Landtagswahl im kommenden September. "Unsere Aufgabe ist es, möglichst viel davon auf die CSU zu vereinigen. Wenn dabei zufällig eine Mehrheit für uns alleine herauskommt, werden wir sie nicht ablehnen."

    CSU: 43,3 Prozent Zustimmung

    Bei Umfragen lag die CSU zuletzt etwa auf dem Wert der vergangenen Wahl (43,4 Prozent). Die Partei liefert sich demnach mit einem möglichen Dreierbündnis aus SPD, Grünen und Freien Wählern ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

    Die FDP als aktueller Koalitionspartner der CSU würde nach aktuellen Umfragen nicht mehr in den Landtag kommen. In der Vergangenheit verfügte die CSU Jahrzehnte lang über die absolute Mehrheit der Sitze im Bayerischen Landtag. (afp, dpa, AZ)

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