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Corona-Lockdown
09.02.2021

Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger fordert Ende der Sperrstunde

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger will die nächtliche Ausgangssperre beenden.
Foto: Josefine Kaukemüller, dpa

Exklusiv Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger dringt vor der Ministerpräsidentenkonferenz auf Lockerungen. Er will zusätzlich gewonnene Sicherheit für Öffnungen nutzen.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) dringt auf Lockerungen vom Lockdown und ein Ende der abendlichen Ausgangssperre. „In meinen Augen ist jetzt auch die Sperrstunde nicht mehr angemessen“, sagte Aiwanger im Interview mit unserer Redaktion. Der Freie-Wähler-Chef sagte, er rede die Gefahren durch Corona nicht klein, er habe sich im Gegenteil für die Einführung der FFP2-Masken in ÖPNV und Handel eingesetzt. „Dann muss man aber auch die zusätzlich gewonnene Sicherheit für Öffnungen nutzen, um wieder Steuergelder zu erwirtschaften und den Menschen nicht mehr Freiheitseinschränkungen abzuverlangen als nötig“, betonte Aiwanger vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch.

Aiwanger: Grundschulen, Kitas und Läden in Bayern öffnen

Konkret forderte Aiwanger mit Verweis auf sinkende eine Öffnung von Grundschulen, Kitas und Friseurgeschäften. Zwar denke noch niemand daran, im Februar Kneipen und Discos zu öffnen, betont Aiwanger. „Ein Schuhgeschäft, das der Kunde wie beim Supermarkt-Besuch mit einer FFP2-Maske betritt, sollte aber auch wieder öffnen können.“ Es gelte, möglichst viel Normalität zuzulassen, ohne das Risiko unverhältnismäßig zu erhöhen. Aiwanger spricht sich dafür aus, aus dem Lockdown „ungefähr so herausgehen, wie wir hineingegangen sind“. Das heißt: „Zuerst Friseure und Einzelhandel, dann in einem weiteren Schritt Gastro, Hotellerie und Veranstaltungen.“

Lesen Sie das ganze Interview hier: „Die Sperrstunde ist nicht mehr angemessen“

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