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Corona-Pandemie
16.03.2021

Corona und Autismus: Wenn die Maske hilflos macht

Niemand trägt die Corona-Masken wirklich gerne, doch für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen bedeuten sie eine große Einschränkung im sozialen Leben.
Foto: Robert Michael, dpa (Symbolbild)

Plus Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen leiden besonders unter den Corona-Masken. Denn ihnen fehlen dadurch ganz wichtige Hinweise für die Kommunikation.

Tom ist unzufrieden. Nicht erst seit heute. Eigentlich schon seit Monaten. Der hochgewachsene junge Mann, 22 Jahre alt, blickt in die Gesichter um ihn herum, die wegen der derzeit geltenden Vorsichtsmaßnahmen natürlich maskiert sind. Sein Kommentar dazu lautet treffend wie lapidar: „Scheiß Corona“. Nun muss man dazu folgendes wissen: Tom (er heißt eigentlich anders) hat eine Autismus-Spektrum-Störung. So wie alle anderen Menschen in der Unterallgäuer Einrichtung „Fichtenhaus Lebensraum“, in der Tom lebt. Eine Einrichtung, die besonders von der Corona-Pandemie getroffen ist.

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16.03.2021

Die Mimik fehlt nicht nur den Autisten. Sie sind ein wichtiger Faktor, um Situationen einzuschätzen für JEDEN Menschen und gehören schnellstmöglich abgeschafft, wenn die Gesellschaft nicht dauerhaften Schaden erleiden will!

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16.03.2021

Was gehört abgeschafft? Die Maskenpflicht?
Tja, das hätten Sie mal den Querdenker in der maskenfreie und abstandsfreie Polonaise am Sonntag in München sagen sollen. Ja länger die Pandemie dauert, je mehr die Zahlen oben bleiben oder sogar gehen, umso länger werden wir die haben.

Und ganz ehrlich, wenn ich die Mimik des Verkäufers im Supermarkt nicht sehe, erleide ich keinen Schaden.
In den KITAs ist die Maske bei den Erziehern doof. Aber je früher mehr geimpft wird, man sich allgemein bis dahin noch zurück hält, bei Kontakte auch im Freien auf Abstand achtet, umso schneller haben wir die auch endlich weg. Alles andere sind Träume von einer Blumenwiese.

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