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Dinosaurier: Spektakulärer Fund - Bayerns "Bigfoot"

Dinosaurier

Spektakulärer Fund - Bayerns "Bigfoot"

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    So könnte der Saurier ausgesehen haben.
    So könnte der Saurier ausgesehen haben. Foto: wikipedia

    Er hat schon ein paar Millionen Jahre auf dem Buckel - der etwa vier Meter lange Saurier, dessen dreidimensionaler Fußabdruck von Geologen im unterfränkischen Sternberg bei Bad Königshofen entdeckt wurde.

    Roland Eichhorn, Chef-Geologe am Landesamt für Umwelt, spricht von einem "absolut ungewöhnlichen Fund". Der versteinerte Abdruck, der wie die Außenfläche einer Hand aussieht, ist nach den Einschätzungen der Wissenschaftler etwa 215 bis 220 Millionen Jahre alt. Eichhorn: "Jetzt hat auch

    Bayern

    seinen ,Bigfoot'."

    Rekonstruiert haben die Geologen die Geschichte zum Fußabdruck. Danach ist die Riesenechse an einem schlammigen Gewässerufer entlanggewandert. Das schwere Tier, das laut Eichhorn einem "Krokodil auf Stelzen" ähnelt, hat mindestens zehn Zentimeter tiefe Löcher hinterlassen, die in der Sonne ausgehärtet sind. Die Löcher wurden durch einen über die Ufer tretenden Fluss später mit Sand aufgefüllt. Die Füllung versteinerte im Laufe der Jahrmillionen, der umgebende Schlamm zerfiel in Staub.

    Von was sich das sogenannte Kurzfinger-Handtier "Brachychirotherium" ernährte, können Forscher nicht sagen. "Es wurde noch kein ganzes Skelett entdeckt." Der Fußabdruck gelangte - durch Feldbearbeitung herausgepflügt - wieder an die Erdoberfläche und wurde bei Kartierungsarbeiten zufällig gefunden. Vermutlich wird die Hinterlassenschaft des Sauriers, der damals durch eine Halbwüste spazierte, ins Museum wandern. Von Till Hofmann

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