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Fall Mollath: Ex-Frau spricht über Schwarzgeld-Vorwürfe - Mollath vor Untersuchungsausschuss

Fall Mollath

Ex-Frau spricht über Schwarzgeld-Vorwürfe - Mollath vor Untersuchungsausschuss

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    Gustl Mollaths Fall wird wieder aufgerollt.
    Gustl Mollaths Fall wird wieder aufgerollt. Foto: SWR/Report Mainz, dpa

    Der in der Psychiatrie untergebrachte Mollath behauptet, lange versucht zu haben, seine Frau davon abzubringen. Die 52-Jährige sagte nun dem Nordbayerischen Kurier, das Thema sei erst aufgekommen, nachdem sie ihn verlassen habe. Mollath hatte 2003 Schwarzgeldgeschäfte seiner damaligen Frau und ihrer Kunden bei der HypoVereinsbank angezeigt - die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hatte die Anzeige 2004 zu den Akten gelegt. Nach heutigem Stand trafen einige Vorwürfe Mollaths zu.

    Mollath sitzt seit 2006 in der Psychiatrie

    Nach Angaben seiner Frau waren wiederholte Gewaltausbrüche ein Grund für die Trennung. Immer wieder habe er sie geschlagen. Der 56-jährige Mollath selbst bestreitet bis heute, gewalttätig gewesen zu sein. Er bestreitet auch, nach der Trennung zahlreiche Reifen durchstochen zu haben.

    Mollath sitzt seit 2006 in der Psychiatrie. Grund für die Unterbringung ist vermutete Gemeingefährlichkeit. Die Zwangsunterbringung wurde seither von mehreren Gutachtern bestätigt. Inzwischen gibt es jedoch Zweifel, ob es sich damals nicht um ein Fehlurteil handelte. Mollath wird an diesem Dienstag als Zeuge im Untersuchungsausschuss des Landtags vernommen.

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