"Wir haben große Hoffnungen, die Yvonne nun zu finden. Mit der Kamera können wir sie auch in der Dämmerung auf bis zu drei Kilometer Entfernung orten", sagte die Sprecherin von Gut Aiderbichl, Britta Freitag, kurz vor dem Start. Sie sollte enttäuscht werden.
Mit Hubschrauber auf Suche nach Kuh Yvonne
Der Helikopter von Antenne Bayern überflog das Gebiet rund um Zangberg im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn, in dem sich Yvonne aufhalten soll. Freitag zufolge, wollten sie das Gebiet schachbrettartig absuchen. "Sobald Yvonne gesichtet wird, rückt ein Bodensuchtrupp mit Jeeps aus, um sie endlich einzufangen".
Zwei Stunden kreiste der Hubschrauber über dem Gebiet - von Yvonne keine Spur. Zusätzlich zur Luftüberwachung suchten Moderator Wolfgang Leikermoser und Dieter Ehrengruber, Geschäftsführer des Gnadenhofs Gut Aiderbichl, am Boden weiter. "Sie haben Rehe gesehen und Hasen - aber die Kuh haben sie nicht gesehen", musste Freitag zugeben.
Nun durchstreift ein Dutzend Helfer zu Fuß den Wald. Denn es gibt eine neue Spur: einen maximal einen Tag alten Kuhfladen.
Die frühere Milchkuh aus Kärnten war am 24. Mai ihrem neuen Besitzer in Bayern entwischt, der sie mästen und schlachten wollte. Seitdem lebt sie im Wald. Gut Aiderbichl hat Yvonne gekauft und will sie retten, konnte die verwilderte Kuh aber bisher nicht fangen. dpa