Das fünf Jahre alte Mädchen, das auf einem Fahrrad vor einen Sattelzug gefahren war, ist inzwischen seinen schweren Verletzungen erlegen. Das teilte die Polizei mit.
Wie die Polizei berichtete, war der 33 Jahre alte Vater zusammen mit seinen drei Kindern mit den Fahrrädern auf dem Heimweg. Die Vier wollten die Bundesstraße 20 im Gemeindegebiet Fridolfing im Landkreis Traunstein überqueren. Während das Kleinstkind auf dem Rad des Vaters mitfuhr, waren die beiden älteren Kinder auf ihren eigenen Rädern unterwegs. An der Bundesstraße hielt die Familie an. Laut Polizei fuhr die Fünfjährige aber weiter an die Straße heran und übersah dabei einen Sattelzug, der von rechts kam. Der Lkw-Fahrer, ein 64 Jahre alter Mann, erkannte das Kind zwar noch. Er leitete neben einer Bremsung auch noch ein Ausweichmanöver ein. Nach Angaben der Polizei konnte er jedoch nicht verhindern, dass das Mädchen erfasst wurde. Das Kind wurde beim Aufprall weggeschleudert. Es erlitt lebensgefährliche Verletzungen und kam sofort in eine Klinik. Dort starb das Kind später.
Die Familie des Mädchens wurde noch am Unfallort von einem Kriseninterventionsteam betreut.
Während der Unfallaufnahme und der Bergung war die B 20 in diesem Bereich komplett gesperrt. AZ