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Lawinen: Lawinenlage in den bayerischen Alpen entspannt sich

Lawinen

Lawinenlage in den bayerischen Alpen entspannt sich

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    In den Alpen herrscht mäßige bis geringe Lawinengefahr. (Symbolbild)
    In den Alpen herrscht mäßige bis geringe Lawinengefahr. (Symbolbild) Foto: Peter Kneffel (dpa)

    Sinkende Temperaturen haben in den deutschen Alpen für einen Rückgang der Lawinengefahr gesorgt. In Lagen unterhalb von 1800 Metern herrsche nun nur noch geringe Lawinengefahr, teilte der Lawinenwarndienst Bayern am Freitag in München mit. Die "markante Abkühlung" habe zu einer Verfestigung der oft bis zum Boden durchfeuchteten Altschneedecke geführt. In Hochlagen oberhalb von 1800 Metern wird die Lawinengefahr allerdings etwas höher eingestuft, hier sehen die Experten eine mäßige Gefahr. Noch zur Wochenmitte hatten frühlingshafte Temperaturen im gesamten bayerischen Alpenraum für eine angespannte Lawinenlage gesorgt. dpa/lby

    Die Wetterwarnstufen des Deutschen Wetterdienstes

    Was bedeuten die Wetterwarnstufen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wie "markantes Wetter" oder Unwetter? Wir geben einen Überblick.

    Vorabinformation Unwetter: Vorabinformationen gibt der DWD heraus, wenn eine Region generell mit Unwettern rechnen muss. Zu diesem Zeitpunkt lassen sich Gewitter noch nicht räumlich und zeitlich eingrenzen. Einige vorgewarnte Gebiete könnten also auch trocken bleiben. Die Vorwarnung gilt für eine Zeit von zwei bis drei Stunden im Voraus.

    Stufe 1 (gelb), Wetterwarnung: Ab Warnstufe 1 können Meteorologen das Gewittergebiet räumlich und zeitlich besser eingrenzen. Auf der Karte werden Gebiete gelb markiert, in denen man mit Gewittern und Windböen rechnen muss. Die ersten beiden Stufen zählen noch zu den Wetterwarnungen. Ab Stufe 3 spricht der DWD von Unwetterwarnungen.

    Stufe 2 (orange) Warnung vor markantem Wetter: In die zweite Stufe fallen alle Wetterlagen mit starkem Gewitter, Windböen, Starkregen und Dauerregen. Es können vereinzelt oder örtlich Schäden auftreten.

    Stufe 3 (rot), Unwetterwarnung: Stufe rot ist erreicht, wenn golfballgroßer Hagel oder Regen von über 25 Liter pro Stunde erwartet wird. Der DWD empfiehlt ab dieser Stufe, Aufenthalte im Freien zu meiden und sich über die Wetterentwicklung zu informieren.

    Stufe 4 (violett), Warnung vor extremem Unwetter: Die letzte Warnstufe beschreibt Unwetter, durch die lebensbedrohliche Situationen und große Schäden entstehen können. Diese Zellen können sich sehr schnell entwickeln.

    Hitze- oder UV-Warnung: Die erwartete Wetterlage bringt in den nächsten Tagen hohe Temperaturen, relativ hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Windbewegung und intensive kurz- und langwellige Sonneneinstrahlung (Hitzewarnung). Die erwartete Wetterlage bringt eine erhöhte UV-Intensität (UV-Warnungen).

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