Am Dienstag (7. Juni) ging gegen 09.30 Uhr ein Notruf einer 62-Jährigen ein. Sie teilte der Polizei mit, dass ihr 34-jähriger Sohn die Wohnungseinrichtung zerstöre.
Eine Streife fuhr zum Einsatzort und wurde vor der Wohnung von der 62-jährigen Mutter bereits erwartet. Der Sohn befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung. Als er die Tür kurz einen Spalt öffnete, ohne die vorgehängte Kette zu entfernen, hörten die Beamten drei Schüsse.
Die Polizei sperrte den Ort weiträumig ab und riefen das SEK zum Tatort. Der 34-Jährige zeigte sich mehrfach mit einer Axt und einem Krummsäbel am Fenster der Wohnung. Weil er immer wieder Kontakt zu den Einsatzkräften aufnahm, übernahmen Polizei-Psychologen die Verhandlungen.
Als der 34-Jährige nochmals die Wohnungstür kurz öffnete, griff das SEK zu. Der 34- Jährige wurde trug keinerlei wesentliche Verletzungen davon. Der Mann wurde in eine Psychiatrische Klinik eingewiesen. In der Wohnung wurden verschiedene Hieb- und Stichwaffen, jedoch keine Schusswaffe gefunden.