"Wir brauchen nicht den bärtigen, alten Mann im roten Filzkostüm, den Weihnachtsmann, den die Industrie erfunden hat, um an unser Geld zu kommen", sagte Marx dem Radiosender Bayern2 laut einer am Freitag vom Erzbischöflichen Ordinariat vorab verbreiteten Mitteilung.
Stattdessen müsse am 6. Dezember an den Heiligen Nikolaus erinnert werden, forderte Marx. "Der heilige Bischof hat ja wirklich gelebt als Zeuge des Evangeliums", sagte er. Nikolaus habe Gutes getan. Er habe Hungrigen zu essen gegeben, Wunder bewirkt, Traurige getröstet und Menschen gerettet. Der Erzbischof fügte hinzu: "Und Nikolaus liebte ganz besonders die Kinder, so wie Jesus es tat."
Anlässlich seines eigenen Namenstags am 5. Dezember, des Tags des Heiligen Reinhard von Lüttich, forderte Marx die Gläubigen auf, ihren Namenstag nicht einfach zu vergessen. "Für mich ist dieser Tag wichtiger als das Geburtstagsfest. Denn beim Namen wird besonders deutlich: Du bist einzigartig", sagte er.