Wegen schwunghaften Handels mit Anabolika stehen von diesem Donnerstag gegen 13.00 Uhr an fünf junge Männer vor dem Münchner Landgericht. Die beiden Hauptangeklagten sollen die Dopingpräparate seit Sommer 2011 in einem Untergrundlabor hergestellt und dann vertrieben haben. Daran waren die Mitangeklagten beteiligt.
Die Rohstoffe für die Produktion stammten aus China und Pakistan. In Kempten und später in München wurden Packstationen eingerichtet, in denen die Deals über die Bühne gingen. Die Bezahlung erfolgte stets in bar. Die Anklage geht von 153 Sendungen in einem Jahr aus. Gegen die fünf Männer ist der Prozess auf zwei Tage angesetzt. dpa/lby/AZ