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München: München diskutiert über einen Hochseilgarten für den Olympiapark

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München diskutiert über einen Hochseilgarten für den Olympiapark

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    Der Münchner Olympiapark macht wegen der Corona-Krise Millionenverluste.
    Der Münchner Olympiapark macht wegen der Corona-Krise Millionenverluste. Foto: Ulrich Wagner (Archiv)

    Die Münchner CSU möchte dem kriselnden Olympiapark wieder auf die Sprünge helfen. Dazu beantragte die Stadtratsfraktion jüngst die Prüfung eines Hochseilgartens. Dieser könnte die Aufenthaltsqualität auf dem Gelände erhöhen und der Stadt Pachteinnahmen bescheren.

    Münchner Olympiapark: Hochseilgarten als Tropfen auf den heißen Stein?

    Tatsache ist, dass der Olympiapark in diesem Jahr erhebliche Verluste beklagt. Zeitweise ging die zuständige Olympiapark München GmbH von rund zehn Millionen Euro aus, mittlerweile kalkuliert sie mit einem etwas kleineren Defizit. Zwar könne die Gesellschaft den Betrieb nach eigenen Angaben mindestens bis Anfang kommenden Jahres ohne Kredite stemmen, ihre Rücklagen brauche sie aber größtenteils auf. Daran würde auch ein Hochseilgarten nichts ändern, glaubt Tobias Kohler, Sprecher der Olympiapark München GmbH. „Ein Hochseilgarten wird uns nicht retten. Was uns fehlt, sind Großveranstaltungen“, sagt er.

    Konzertausfälle wegen Corona bescheren dem Olympiapark Verluste

    Kostendeckend könnten Konzerte und andere Events in der Olympiahalle erst ab einer Größenordnung von etwa 3000 Zuschauern sein. Nach den aktuellen Corona-Regeln seien aber nicht mehr als 200 Menschen in geschlossenen Räumen erlaubt. „Unsere Hygienekonzepte wurden für gut befunden, aber anders als im Sport dürfen wir die Halle für Kulturveranstaltungen nicht mit bis zu 20 Prozent der Kapazität auslasten“, sagt Kohler. Ein weiteres Problem für einen Hochseilgarten stellt der Denkmalschutz der zu den Olympischen Spielen 1972 gebauten Anlage dar. „Die Idee ist nicht neu. Es gibt in dem Bereich, für den wir zuständig sind, nur einen sinnvollen Standort, und zwar auf der Halbinsel. Der Denkmalschutz hat dieses Projekt aber bisher abgelehnt“, erklärt Kohler.

    Auch das Argument der CSU, der Olympiapark könne eine „Belebung“ gut gebrauchen, kann Kohler nur bedingt nachvollziehen „Der Olympiapark ist belebt. Wir machen seit Jahren Gewinn, 2019 war eines der besten Jahre überhaupt“, sagt er. Die aktuelle finanzielle Schieflage sei coronabedingt – ein Hochseilgarten sei dafür auch keine Lösung.

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