Ein Gespräch unter vier Augen ist in Markus Baurs Büro nicht möglich. Terrarien stapeln sich um seinen Schreibtisch wie Wände, drei, vier übereinander. Schildkröten tapsen an die Glasscheiben, um Äste und Blätter winden sich Schlangen. Eine schwarzes Tier mit gelben Flecken blickt hinab auf den Tierarzt, der gerade in seinem Bürostuhl wippt – eine Mangroven-Nachtbaumnatter. Einen Namen hat sie nicht. „Kein Wunder bei etwa 1300 Tieren“, sagt der Tierarzt. „Wir sind am Rande unserer Kapazitäten.“
München