Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
US-Geheimdienste vermuten Ukraine hinter Autobomben-Anschlag auf Darja Dugina
  1. Startseite
  2. Bayern
  3. Münchner Erzbischof: Kardinal Marx: "Homosexuelle werden in der Kirche nicht ausgegrenzt"

Münchner Erzbischof
24.02.2012

Kardinal Marx: "Homosexuelle werden in der Kirche nicht ausgegrenzt"

Der Münchner Erzbischof und Kardinal Reinhard Marx
2 Bilder
Der Münchner Erzbischof und Kardinal Reinhard Marx
Foto: dpa

Der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx geht auf Homosexuelle und wiederverheiratete Geschiedene zu. Die katholische Kirche grenze diese Gruppen nicht aus, erklärte Marx.

Am Freitag sagte der Münchner Erzbischof Kardinal Reinhard Marx, Homosexuelle könnten auch Aufgaben in der Pfarrgemeinde übernehmen. Allerdings werde die Kirche eine homosexuelle Beziehung nicht anerkennen wie eine Ehe zwischen Mann und Frau.

Marx will das Thema wiederverheiratete Geschiedene stärker in den Blick nehmen

Zugleich kündigte Marx an, dass er das Thema wiederverheiratete Geschiedene stärker in den Blick nehmen will. Wer sich nach einer katholischen Trauung scheiden lässt und standesamtlich erneut heiratet, darf nach katholischer Lehrmeinung nicht zur Kommunion gehen, weil er dauerhaft gegen die Unauflöslichkeit der Ehe verstößt.

Marx räumte Defizite in der Kommunikation ein: "Auch bei diesem Thema müssen wir bekennen, dass wir das nicht hinreichend gut vermitteln, dass wiederverheiratet Geschiedene dazugehören, dass es nicht um Ausgrenzung geht." An der Ehe werde die Amtskirche nie rütteln. "Die Kirche wird sicher niemals die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe ändern. Das kann ich voraussagen. Die Frage ist: Wie gehen wir mit einem Scheitern um? Wie können wir diese zweite Beziehung sehen?"

Beim Zölibat gibt es keine Chancen auf Kompromisse

Marx reagierte mit diesen Ausführungen auf die Empfehlungen, die das Dialogforum "Dem Glauben Zukunft geben" formuliert hatte. Dieses Gremium aus kirchlich engagierten Laien und Priestern hatte Marx im Erzbistum München-Freising 2008 einberufen. Es sollte einen Dialog über die Zukunftsfähigkeit der Kirche führen. Die 61 formulierten Ziele des Forums hat Marx nun kommentiert. Es ging dabei nicht nur um strittige Fragen wie Homosexualität oder Unauflöslichkeit der Ehe, sondern auch um praktische Fragen der Seelsorge in Zeiten des Priestermangels.

Marx machte aber auch deutlich, wo er keine Chancen auf Kompromisse oder Veränderungen sieht. "Eine über das ganze Bistum ausgedehnte Diskussion über den Zölibat halte ich nicht für zielführend", erklärte er beispielsweise zum Thema, ob man katholischen Priester eine Heirat erlauben sollte.

Lesen Sie dazu auch

Kirchliche Positionen für Frauen öffnen?

Auch das Diakonat für die Frau lehnt er ab. Das Diakonat ist die erste Weihestufe im katholischen Amtsverständnis. "Ich sehe das Amt in der Kirche in seiner Dreistufigkeit Diakon - Priester - Bischof als eine Einheit, aus der keine Stufe ausgegliedert werden kann", betonte der Kardinal. Er sei aber offen dafür, sich weiter Gedanken darüber zu machen, wie man kirchliche Positionen, die nicht mit einer Weihe verbunden sind, stärker für Frauen öffnet. dpa/lby

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.