Ulrich Kirsch fährt durch das Tor der Sonthofer Grüntenkaserne, der Wachsoldat winkt freundlich, die Schranke geht auf – das ist die Konstante. Ulrich Kirsch parkt seinen Wagen einige Meter weiter, steigt aus, verschwindet in einem Treppenhaus, biegt in einen Gang ein, öffnet eine Tür und steht schließlich in einem Raum mit Bildern und Postern an den Wänden, mit einem Tisch, auf dem ganze Batterien von Farben stehen. Es sind seine Bilder und seine Farben, sein Atelier – das ist das Neue. Ulrich Kirsch, der 1971 seinen Dienst in der Bundeswehr aufnahm und von 2009 bis 2013 als Vorsitzender des Bundeswehrverbandes deutschlandweite Bekanntschaft erlangte, ist heute ein Kunstmaler.
Porträt