Der 17-Jährige wurde am Mittwochmorgen durch den Aufprall in einen Straßengraben geschleudert, wo er seinen Verletzungen erlag. Mitschüler entdeckten den Jugendlichen schließlich, nachdem er nicht am vereinbarten Treffpunkt erschienen war. Als der 59-Jährige noch einmal an der Unfallstelle vorbeifuhr, fiel der Polizei die beschädigte Windschutzscheibe des Wagens auf. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und stellten den Fahrer etwa 500 Meter weiter.
Die Mitschüler des Jungen erlitten einen Schock. Am Donnerstag soll der Unfallfahrer einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Passau vorgeführt werden. Es wurde ein Verfahren eingeleitet - unter anderem wegen Tötung durch Unterlassen. dpa/lby