Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Deutsches Rotes Kreuz startet Winterhilfe in der Ukraine
  1. Startseite
  2. Bayern
  3. Schlechter Scherz: Münchner gerät wegen einer Überweisung unter Terrorverdacht

Schlechter Scherz
05.05.2014

Münchner gerät wegen einer Überweisung unter Terrorverdacht

Wer beim Verwendungszweck der Banküberweisung verdächtige Begriffe verwendet kann ins Visier der Terrorfahndung geraten. (Symbolbild)
Foto: Jens Büttner (dpa)

Es sollte ein Scherz sein: Ein Münchner überweist seinem Freund Geld und notiert im Verwendungszweck unter anderem den Namen "bin laden". Jetzt steht er unter Terrorverdacht.

Dass er sich mit einer Überweisung derart in Schwierigkeiten bringen würde, ahnte ein Mann aus München nicht, als er seinem Freund Geld für den gemeinsamen Skiurlaub überweist. Wie der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet, wollte der Mann seinen Freund zum Lachen bringen, in dem er einen witzigen Verwendungszweck für die Rückzahlung des geliehenen Geldes angab. Doch er hatte die Rechnung ohne die Bank gemacht.

Banken sind zur Prüfung der Überweisungen verpflichtet

Diese ist nämlich nach einem EU-Gesetz zur Terrorfahndung verpflichtet, jede Überweisung zu prüfen. "Hierfür gibt es ein Programm, das Länder mit Embargobestimmungen, ausgesuchte Begriffe oder Namen bestimmter Personen hinterlegt hat, an die kein Geld überweisen werden darf. Die Software kontrolliert, ob bei den Überweisungen einer oder mehrerer dieser Begriffe oder Namen auftaucht", erklärt Silke Wolf vom Bayerischen Bankenverband. Die Kreditinstitute seien verpflichtet, diese Software anzuwenden.

Fall ging an die Staatsanwaltschaft

Im beschriebenen Fall habe sie Alarm geschlagen und den Verwendungszweck "bin laden" markiert. Passiert so etwas hat die betroffene Bank zwei Möglichkeiten: Sie kann selbst versuchen zu klären und abzuwägen, ob es sich um einen Scherz handelt. Sie kann die Überweisung jedoch auch direkt an die Bundesbank weitergeben. Diese ist laut Wolf nicht verpflichtet, den Vorgang selbst zu klären. Sie kann sich direkt an die Staatsanwaltschaft wenden. 

Münchner steht auf schwarzer Liste der Bundesbank

Dann gerät der "Täter" ins Visier der Terrorfahndung. Der Mann aus München zeigte sich in einem Interview beim BR "geschockt". Er habe versucht, den Vorgang zu stoppen, in dem er betonte, dass es sich um einen Scherz handelte. Doch es war zu spät. Wegen des nicht begründeten Verdachts der Terrorfinanzierung steht er nun zehn Jahre lang auf der schwarzen Liste der Bundesbank. Und damit nicht genug. "Er taucht auch in vielen anderen Listen als Terrorverdächtiger auf. Das kann bei der Fahrt über die Grenze unangenehm werden", warnt Silke Wolf vom Bayerischen Bankenverband vor witzig gemeinten Verwendungszwecken. "Am besten man schreibt nur das auf das Überweisungsformular, wofür das Geld auch gedacht ist", rät sie. Dann kann man auch nicht versehentlich unter Terrorverdacht geraten.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.