Einzig der Hochnebel könnte einem Ausflug in die Berge einen Strich durch die Rechnung machen. Doch sobald sich der aufgelöst hat, wird es laut Deutschem Wetterdienst auch in den nächsten Tagen bis zu 24 Grad warm. Hoch "Sepideh" beschert dem Alpenraum perfektes Wanderwetter.
Das Hoch mit dem persischen weiblichen Vornamen "Sepideh" hatte sich nach dem Hoch "Renee" gebildet, das bereits die vergangene Woche bestimmt hatte und für das nach Angaben des Wetterdienstes der Grünenpolitiker Reinhard Bütikofer die Namenspatenschaft erworben hatte.
Warme Kleidung und eine Taschenlampe einpacken
Achtung Wanderer: Die Tage sind bereits kurz und die Nächte kalt. Der Deutsche Alpenverein (DAV) empfiehlt deshalb, warme Kleidung sowie eine Stirn- oder Taschenlampe mitzunehmen. Oft trockneten außerdem Wege im Schatten nicht mehr richtig ab und blieben rutschig. Deshalb seien hier besondere Vorsicht und richtiges Schuhwerk geboten.
Zwar sei der erste Schnee schon wieder abgetaut, im Herbst müssten Wanderer aber in höheren Lagen immer einmal mit Schnee und vereisten Stellen rechnen. "Wer also hoch hinaus will, sollte die entsprechende Ausrüstung dabei haben", erläutert der Bergsteigerverband. Dazu zählten etwa Grödel, die man unter die Schuhe schnallt und die das Rutschen verhindern, oder sogar Steigeisen.
Am kommenden Wochenende haben die meisten Hütten noch geöffnet. Dennoch sollten Wanderer vorher prüfen, ob die angepeilte Hütte für die Einkehr oder Übernachtung wirklich noch besetzt ist, riet der Verband
Ansturm auf das Oktoberfest am letzten Wiesnwochenende befürchtet
Der tolle Spätsommer lockt aber nicht nur Wanderer - auch auf dem Oktoberfest in München wird es am letzten Wiesn-Wochenende nochmal richtig voll. "Ich gehe davon aus, dass wir, wenn das Wetter passt, erhöhten Ausflugsverkehr haben werden", sagte ein Sprecher des Verkehrslagedienstes Bayern in Rosenheim am Donnerstag. Urlaubsnachzügler, Ausflügler und Wiesnbesucher hatten schon am vergangenen Wochenende für dichten Verkehr gesorgt. Vor allem auf der Autobahn München-Salzburg (A8) und in Richtung Garmisch-Partenkirchen ging es teils nur im Schritt voran. dpa/lby