Bayerische Immobilien haben trotz vielerorts kräftig gestiegener Preise bundesweit die besten Chancen auf Wertzuwächse. Das geht aus einer Studie der Postbank hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Dmenach liegen sieben der zehn Regionen mit den größten Zukunftsaussichten für Wohneigentum im Freistaat Bayern.
Immobilien und Wertsteigerung: Zehn bayerische Topstandorte
An der Spitze der zehn bayerischen Topstandorte in Sachen Werthaltigkeit stehen der Landkreis und die Stadt München, gefolgt von Ingolstadt, Erlangen und dem Landkreis Freisingen. Auch in Regensburg, den Landkreisen Ebersberg und Starnberg sowie in Landshut und im Landkreis Erding sind die Aussichten sehr gut.
Das sind laut Studie die Regionen mit dem besten Wertsteigerungspotenzial:
1. Landkreis München
2. Stadt München
3. Ingolstadt
4. Erlangen
5. Landkreis Freising
6. Regensburg
7. Landkreis Ebersberg
8. Landkreis Starnberg
9. Landshut
10. Landkreis Erding
Landkreis und Stadt München sind herausragend
In Summe aller untersuchten Zukunftsfaktoren zu Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und sozialer Lage stechen der Landkreis München und die Landeshauptstadt hervor, erklärte die Postbank. Allerdings muss ein Durchschnittsverdiener für eine 110-Quadratmeter Eigentumswohnung im Großraum München 50 Prozent und mehr seines Nettohaushaltseinkommens für die Finanzierung ausgeben. Gleiches gilt in der Stadt Augsburg.
Als bezahlbar gilt eine Finanzierungslast von maximal 40 Prozent des Einkommens. Billiger sind die eigenen vier Wände vor allem auf dem Land in Franken, der Oberpfalz und Niederbayern. Die Chancen auf Wertzuwächse sind allerdings meist auch geringer. dpa/AZ