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  3. Tatort: Was ein Augsburger Kommissar vom "Tatort" hält

Tatort
29.11.2020

Was ein Augsburger Kommissar vom "Tatort" hält

Der „Tatort“-Vorspann hat Kultstatus. Die Augen des gejagten Verbrechers sind die von Horst Lettenmayer. Der wollte als junger Mann Schauspieler werden. Es kam dann aber ganz anders.
Foto: WDR, dpa

Plus Seit 50 Jahren läuft der „Tatort“ in der ARD, an diesem Sonntag Folge 1146. Der Chef der Augsburger Mordkommission hat sie vorab gesehen.

Wer nicht so genau wissen will, worum es im Jubiläums-„Tatort“ an diesem Sonntag geht, sollte jetzt nicht weiter lesen. Sie oder er verpasst dann allerdings, wie ein Kriminalhauptkommissar über seine TV-Kollegen denkt – und erfährt auch nichts von dem einen oder anderen Kuriosum aus den vergangenen fünf Jahrzehnten, in denen die ARD-Reihe nun schon über deutsche Bildschirme flimmert, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr.

Kurioses findet sich gleich in der ersten Folge „Taxi nach Leipzig“, die am 29. November 1970 ausgestrahlt wurde. Die sei gar nicht als „Tatort“ gedreht worden, sondern habe in der Schublade gelegen, erinnerte sich „Tatort“-Erfinder Gunther Witte einmal. Mit „Der Kommissar“ hatte das ZDF seit 1969 eine erfolgreiche Krimiserie, ARD-Verantwortliche wollten schnell nachziehen. Kurios auch, dass die erste Leiche auf einem Rastplatz an der Transitautobahn durch die DDR bei Leipzig – die eines „etwa fünfjährigen Jungen“ – von einem neunjährigen Mädchen gespielt wurde. Und dass dieses Mädchen den Krimi erst Jahre später sehen durfte. Sie sei ja noch ein Kind gewesen.

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