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Wetter in Bayern: Eisheilige haben Bayern auch zum Wochenbeginn im Griff

Wetter in Bayern

Eisheilige haben Bayern auch zum Wochenbeginn im Griff

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    Regentropfen hängen an den Blüten der Blumen, die bereits aufgegangen sind.
    Regentropfen hängen an den Blüten der Blumen, die bereits aufgegangen sind. Foto: Angelika Warmuth, dpa

    Das kalte, regnerische und vor allem sehr windige Wetter, das Bayern am Wochenende im Griff hat, bleibt uns auch zum Wochenstart erhalten. Lediglich in Franken soll es ab Sonntagnachmittag freundlicher werden.

    Ein Schuldiger ist schnell ausgemacht: die Eisheiligen. Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia treiben ihr frostiges Unwesen munter weiter in Deutschlands Süden. Besonders breit macht sich das Quintett in der Osthälfte Bayerns. Dort komme es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zu teils starken Gewittern. Auch die übrigen Landesteile haben am Wochenende nichts zu lachen. Am Muttertag kann es starke bis stürmische Böen von bis zu 75 Kilometern pro Stunde geben. Vereinzelt sind laut den Wetterexperten sogar Stürme mit bis zu 90 km/h möglich.

    Muttertag: Unwetterwarnung im Allgäu vor Starkregen und Schnee

    Zum stürmischen Treiben kommen noch lokal leichter Hagel und Starkregen hinzu. Besonders nass wird es in den Alpen. Dort ist mit Dauerregen mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter zu rechnen. Im Allgäu könnten laut DWD sogar bis zu 50 Liter pro Quadratmeter auf die Erde prasseln. In Lagen ab 1100 bis 1200 Metern Höhe ist zudem mit Schnee zu rechnen, ab 1500 Metern mit bis zu 20 Zentimetern. Im Oberallgäu könnten bis Sonntag örtlich sogar bis zu 30 Zentimeter Neuschnee fallen. Für die südlichen Teile des Allgäus gilt am Nachmittag eine Unwetterwarnung vor Schnee und Starkregen.

    Bei dem Wetter trauen sich nur die wenigsten auf das Fahrrad: Bereits am Samstag gab es vereinzelt Schauerregen in Bayern.
    Bei dem Wetter trauen sich nur die wenigsten auf das Fahrrad: Bereits am Samstag gab es vereinzelt Schauerregen in Bayern. Foto: Lino Mirgeler, dpa

    Am Montag hält ein dichtes Wolkenband vom Allgäu bis zum Bayerwald den Süden im Griff. Örtlich kann es regnen. Die Schneefallgrenze pendelt sich bei 1200 Meter ein. Ansonsten wechseln sich Wolken und Sonne ab. Es bleibt meist trocken. Vor allem den Westen von Franken verwöhnt die Sonne für einen längeren Zeitraum. Die Temperaturen klettern auf 7 Grad im Allgäu und 15 Grad im Raum Aschaffenburg.

    Bayern: Zum Wochenstart weiter regnerisch

    Der Dienstag gestaltet sich ähnlich wie der Wochenstart. In der Nacht lockern die Wolken hauptsächlich in Nordbayern auf. Im Rest dominieren Wolken. An den Alpen schneit es oberhalb von 1000 Metern, ansonsten regnet es. Die Tiefstwerte liegen zwischen 5 und -1 Grad.

    Bauernweisheiten zum Frühling

    Soll das Korn gar üppig stehen, so soll man es an St. Benedikt säen.

    Mariä Verkündung hell und klar, ist ein Segen fürs ganze Jahr.

    April macht das, was er will.

    Hört Waltraud nicht den Kuckuck schrein, dann muss er wohl erfroren sein.

    Wenn Tränen weint der Stanislaus, werden blanke Heller draus.

    Pankraz, Servaz, Bonifazi, drei frostige Lumpazi (Eisheilige).

    Maulwurfshaufen im März zerstreut, lohnt sich wohl die Erntezeit.

    Ein feuchter fauler März ist des Bauern Schmerz.

    Langer Schnee im März bricht dem Korn das Herz.

    Wenn im März die Kraniche zieh'n, werden bald die Bäume blüh'n.

    April windig und trocken, lässt das Wachstum stocken.

    Der April macht die Blum' und der Mai hat den Ruhm.

    Mitte Mai ist der Winter vorbei!

    Gewitter, die der Mai gebracht, hat stets ein gutes Jahr gemacht.

    Weht im Mai der Wind aus Süden, ist uns Regen bald beschieden.

    Wenn die Drossel schreit, ist der Lenz nicht weit.

    Hasen, die springen, Lerchen, die singen, werden sicher den Frühling bringen.

    Steigt der Saft in die Bäume, erwachen die Frühlingsträume.

    Grasmücken, die fleißig singen, wollen uns den Frühling bringen.

    Vor allem im höheren Bergland schneit es weiter, südlich der Donau ziehen mehr Wolken auf. Im östlichen Nieder- und Oberbayern müssen die Bewohner ab und an mit leichten Regenfällen rechnen. Die Temperaturen unterscheiden sich mit 6 Grad in höheren Alpentälern und bis 15 Grad am Untermain kaum von den Montagswerten.

    Auch der Mittwoch verspricht nicht besser zu werden. Gebietsweise fällt etwas Regen, die Temperaturen steigen minimal an. Der Frühling legt weiterhin eine Pause ein - die Jacke sollte man also nicht vergessen, wenn man vor die Tür geht. (mit lby/dpa)

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