Stille. Natur. Feine fallende Flocken. Und grüne Bäume, weiß eingezuckert, eingehüllt von schmuckem Schneegestöber. Die Augen brauchen einen Moment, um sich im Grauspiel dieses Novembertages zurechtzufinden, ehe sie sich an das Fernrohr gewöhnt haben, an das wilde Tanzen der Flocken vor der Linse, an den dichten Nebel, der einen trüben Filter auf die Welt legt. Und daran, dass der Blick in die Weite katapultiert wird, hinein ins Geäst der Wälder, die an den Hängen des Himmelschrofens aufwärts streben. Irgendwo hier könnte er sein, könnte er fliegen, spähen, jagen. Werden wir heute einen Steinadler sehen?
Wilde Tiere in Bayern