Frühlingshafte Temperaturen und Sonnenschein. An Wintersport mag da so mancher nicht mehr denken. Wer dennoch nicht auf die Bretter unter den Füßen verzichten will, kann sich freuen. In vielen Skigebieten sind die Pisten noch gut präpariert. Eine Übersicht liefert hierzu der Verband Deutscher Seilbahnen. Und auch für Langläufer gibt es gute Nachrichten: In manchen Regionen geht auf den Loipen noch etwas. Zugegeben, wer derzeit über den Schnee gleiten will, muss dafür hoch hinaus. Eine Auswahl:
Auf einer Höhe von etwa 1044 Metern halten sich im Schneeloch Balderschwang im Oberallgäu die Spuren lange. "Bei uns sind die Loipen bestens präpariert", sagt Bürgermeister Werner Fritz. Knapp 40 Kilometer lang ist das Loipennetz. Etwa 50 Zentimeter Schnee liegen hier noch, schätzt Fritz.
Auch in der Oberallgäuer Gemeinde Bad Hindelang ist das Langlaufen noch möglich. Hier allerdings nur in den hoch gelegenen Ortsteilen Ober- und Unterjoch. Laut Ulrike Blanz von der Gästeinformation liegt dort der Altschnee noch. Alle Loipen sind gespurt. Aber ein wenig mehr Schnee hätte Blanz sich doch gewünscht. Der Winter sei in dieser Hinsicht "furchtbar" gewesen. Will man nicht ganz auf etwa 1150 Meter hoch, kann man laut Blanz noch auf die Vorsäßrunde in Hinterstein ausweichen. Teile davon sind noch präpariert. Allerdings liegen diese eher im kühlen, schattigen Bereich des Hintersteiner Tals.
"Ganz viele Menschen" sind laut Michelle Ensser von der Tourist-Information Tannheim im Österreichischen Tannheimer Tal auf den Loipen. Dort seien noch alle Skating-Strecken befahrbar. "Für die Klassik-Loipen wird es ein wenig problematisch, aber man kann durchaus noch fahren", sagt Ensser.
In Garmisch-Partenkirchen sieht es hingegen mau aus. Laut Gemeinde ist nur noch in Kaltenbrunn die Loipe gespurt. Doch die ist "sehr eisig und nur im Schatten gut", so eine Mitarbeiterin der Verwaltung. Hier könne man auf zehn Kilometern noch skaten. Die Diagonalspur sei schon geschmolzen.
Obwohl Reit im Winkl nur ein paar Meter weniger über dem Meeresspiegel liegt wie Garmisch-Partenkirchen, kann man hier noch "ganz gut" langlaufen, sagt Susanne Meier von der Tourist-Info. "Auf den höher gelegenen Loipen geht es bei uns natürlich besser. Im Tal wird es schwieriger, aber es geht schon." Der Grund: Die Reit im Winkler können eine Beschneiung nutzen. Die Schneekanonen produzieren über Nacht einen Haufen Schnee, der dann auf die Loipe ausgefahren wird. "Bis jetzt kann man noch ein wenig Schnee machen. Heute Nacht hatten wir zum Beispiel minus zwei Grad", sagt Meier.
Auf künstliche Beschneiung greifen auch die Oberstdorfer zurück. So können sie im Langlaufstadium Ried die sogenannte Nacht-Loipe präparieren und einen Teil der WM-Loipe. Hier werden in in der südlichsten Gemeinde im Allgäu regelmäßig internationale Wintersport-Wettkämpfe ausgetragen. "Soweit es die Temperaturen zulassen, wird beschneit", sagt Katharina Pinn von Oberstdorf Tourismus. Aber auch im nahe gelegenen Rohrmoostal sind noch zehn Kilometer Loipe gespurt - mit Naturschnee. Das Seitental von Oberstdorf gilt als Schneeloch. Oft kann man dort noch bis Ostern zum Langlaufen gehen.
Bei den Österreichischen Nachbarn im Kleinwalsertal herrschen ebenfalls noch gute Bedingungen. Hier sind drei von vier Loipen noch präpariert. In den Seitentälern liegt zwar noch Schnee, doch entlang der Hauptstraße und an sonnigen Hängen kommt laut Tourismus-Direktorin Anne Riedler langsam das Gras raus. Trotzdem seien die Loipen noch in einem guten Zustand. Denn auch hier kann die Gemeinde künstlichen Schnee auf den Strecken verteilen. "In den letzten Tagen konnten wir immer wieder mal Schnee machen", sagt Riedler. Sie ist selber regelmäßig auf den Loipen unterwegs und nutzt auch die Mittagspause, um schnell ein paar Runden zu drehen. Ihr Fazit: "Es geht noch prima." Allerdings taut der Schnee tagsüber und gefriert bei Minusgraden in der Nacht. Die Loipen werden so zwar glasig, aber durchaus noch begehbar. Anfänger sollten also besser auf flache Loipen ausweichen, rät Riedler.
- Auf einer Höhe von etwa 1044 Metern halten sich im Schneeloch Balderschwang im Oberallgäu die Spuren lange. "Bei uns sind die Loipen bestens präpariert", sagt Bürgermeister Werner Fritz. Knapp 40 Kilometer lang ist das Loipennetz. Etwa 50 Zentimeter Schnee liegen hier noch, schätzt Fritz.
- Auch in der Oberallgäuer Gemeinde Bad Hindelang ist das Langlaufen noch möglich. Hier allerdings nur in den hoch gelegenen Ortsteilen Ober- und Unterjoch. Laut Ulrike Blanz von der Gästeinformation liegt dort der Altschnee noch. Alle Loipen sind gespurt. Aber ein wenig mehr Schnee hätte Blanz sich doch gewünscht. Der Winter sei in dieser Hinsicht "furchtbar" gewesen. Will man nicht ganz auf etwa 1150 Meter hoch, kann man laut Blanz noch auf die Vorsäßrunde in Hinterstein ausweichen. Teile davon sind noch präpariert. Allerdings liegen diese eher im kühlen, schattigen Bereich des Hintersteiner Tals.
- "Ganz viele Menschen" sind laut Michelle Ensser von der Tourist-Information Tannheim im Österreichischen Tannheimer Tal auf den Loipen. Dort seien noch alle Skating-Strecken befahrbar. "Für die Klassik-Loipen wird es ein wenig problematisch, aber man kann durchaus noch fahren", sagt Ensser.
- In Garmisch-Partenkirchen sieht es hingegen mau aus. Laut Gemeinde ist nur noch in Kaltenbrunn die Loipe gespurt. Doch die ist "sehr eisig und nur im Schatten gut", so eine Mitarbeiterin der Verwaltung. Hier könne man auf zehn Kilometern noch skaten. Die Diagonalspur sei schon geschmolzen.
- Obwohl Reit im Winkl nur ein paar Meter weniger über dem Meeresspiegel liegt wie Garmisch-Partenkirchen, kann man hier noch "ganz gut" langlaufen, sagt Susanne Meier von der Tourist-Info. "Auf den höher gelegenen Loipen geht es bei uns natürlich besser. Im Tal wird es schwieriger, aber es geht schon." Der Grund: Die Reit im Winkler können eine Beschneiung nutzen. Die Schneekanonen produzieren über Nacht einen Haufen Schnee, der dann auf die Loipe ausgefahren wird. "Bis jetzt kann man noch ein wenig Schnee machen. Heute Nacht hatten wir zum Beispiel minus zwei Grad", sagt Meier.
- Auf künstliche Beschneiung greifen auch die Oberstdorfer zurück. So können sie im Langlaufstadium Ried die sogenannte Nacht-Loipe präparieren und einen Teil der WM-Loipe. Hier werden in in der südlichsten Gemeinde im Allgäu regelmäßig internationale Wintersport-Wettkämpfe ausgetragen. "Soweit es die Temperaturen zulassen, wird beschneit", sagt Katharina Pinn von Oberstdorf Tourismus. Aber auch im nahe gelegenen Rohrmoostal sind noch zehn Kilometer Loipe gespurt - mit Naturschnee. Das Seitental von Oberstdorf gilt als Schneeloch. Oft kann man dort noch bis Ostern zum Langlaufen gehen.
- Bei den Österreichischen Nachbarn im Kleinwalsertal herrschen ebenfalls noch gute Bedingungen. Hier sind drei von vier Loipen noch präpariert. In den Seitentälern liegt zwar noch Schnee, doch entlang der Hauptstraße und an sonnigen Hängen kommt laut Tourismus-Direktorin Anne Riedler langsam das Gras raus. Trotzdem seien die Loipen noch in einem guten Zustand. Denn auch hier kann die Gemeinde künstlichen Schnee auf den Strecken verteilen. "In den letzten Tagen konnten wir immer wieder mal Schnee machen", sagt Riedler. Sie ist selber regelmäßig auf den Loipen unterwegs und nutzt auch die Mittagspause, um schnell ein paar Runden zu drehen. Ihr Fazit: "Es geht noch prima." Allerdings taut der Schnee tagsüber und gefriert bei Minusgraden in der Nacht. Die Loipen werden so zwar glasig, aber durchaus noch begehbar. Anfänger sollten also besser auf flache Loipen ausweichen, rät Riedler.