Der Gestank steigt beißend in die Nase. Als der Wind dreht, schwappt er wie eine Welle entgegen. Der Verwesungsgeruch erinnert ein bisschen an Fell, an Wild, an Stall, an Tierkot. Unappetitlich. Dabei steht man noch einige Meter entfernt von dem toten Reh, das zwischen umgefallenen Bäumen und Sträuchern auf einer Lichtung liegt. Umschwirrt von unzähligen Fliegen, Käfern und Larven. Christian von Hoermann machen der Geruch und der Anblick des verwesenden Tieres nichts mehr aus. Im Gegenteil. Ganz nah geht er ran, beugt sich neugierig über den Kadaver und untersucht, wie weit der Zersetzungsprozess fortgeschritten ist.
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