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Zehnminütiger Ernstfall
09.10.2007

Entführungscode gesendet: Abfangjäger suchen Flugzeug

2 Bilder

Es ist genau 11.41 Uhr am Sonntagmittag, als in Neuburg zwei Abfangjäger der Bundeswehraufsteigen. Eine Maschine hatte im Raum Straubing kurz zuvor ein Notsignal mit dem Code "7500" abgesetzt, der Flugzeugentführung bedeutet. Die Alarmrotte startet, um das Flugzeug zu suchen.

Neuburg (bregl/mad). Es ist 11.41 Uhr, Sonntagmittag, als Abfangjäger der Bundeswehr aufsteigen, um nach einem entführten Flugzeug zu suchen. Zwei F-4 Phantoms des Jagdgeschwaders 74 starteten sofort, nachdem im "Nationalen Lage- und Führungszentrum für Sicherheit im Luftraum" imnordrhein-westfälischen Kalkar ein Notsignal eingegangen war: "7500" bedeutet Flugzeugentführung.

Als die beiden Phantoms auf dem Fliegerhorst Zell ihre Nachbrenner zünden, ist es mit der Ruhe der Anlieger erst einmal vorbei. Schließlich ist es Aufgabe der Düsenjets, schnellstmöglich Sichtkontakt zu der Maschine herzustellen, die den Notruf abgesetzt hat. Sie fliegen Richtung Straubing.

Die beiden Neuburger Maschinen sind schon auf dem Weg, als die Funkkennung des angeblich entführten Flugzeugs vom Radarschirm verschwindet, wie Oberst Uwe Klein, Kommodore des Jagdgeschwaders 74, erklärt. "Laut der Radarüberwachung musste es sich um ein Kleinflugzeug gehandelt haben, das aber wegen der Menge an Sportmaschinen in diesem Bereich nicht identifiziert werden konnte." Es müsse es sich wohl um ein Versehen gehandelt haben, so die Auskunft der Flugsicherung.

Die Neuburger Abfangjäger waren allerdings schon in der Luft. Deren Konfiguration mit drei Außentanks ­ - schließlich müssen die Maschinen bei einer solchen Alarmierung den gesamten deutschen Luftraum erreichen können - ­ ließ eine sofortige Landung nicht zu, so Uwe Klein. "Da sonntags für die Luftwaffe keine Übungslufträume zur Verfügung stehen und am Franz-Josef-Strauß-Flughafen Hochbetrieb herrschte, mussten unsere Flugzeuge in einer Höhe von rund 1500 Metern kreisen, bis sie ihr maximales Landegewicht erreicht hatten. Das dauerte etwa eine halbe Stunde." Um exakt 12.17 Uhr Ortszeit waren die beiden Maschinen wieder sicher am Boden gelandet.

Was oder wer die Alamierung ausgelöst hat, bleibt weiterhin rätselhaft. Dass ein Pilot dies absichtlich machen würde, will der Kommodore niemandem unterstellen. Eventuell sei es die fehlerhafte Handhabung eines Geräts gewesen.

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