Zwei der Opfer des folgenschweren Falschfahrer-Unfalls auf der A8 wurden am Sonntag aus dem Krankenhaus entlassen. Das berichtet die dpa mit Verweis auf einen Polizeisprecher.
Die beiden gehören zu den insgesamt fünf Verletzten des Unfalls, der am Samstag auf der A8 bei Grabenstätt in Richtung München passiert war. Der 89-jährige Unfallverursacher war noch am Ort gestorben. Drei Schwerverletzte werden weiterhin stationär behandelt.
Falschfahrer löst schweren Unfall auf der A8 bei Grabenstätt aus
Kurz nach 14 Uhr waren am Samstag bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mehrere Notrufe eingegangen. Die Anruferinnen und Anrufer hatten einen Falschfahrer gemeldet, der zwischen den Anschlussstellen Grabenstätt und Übersee auf der Fahrbahn in Richtung München in der falschen Richtung unterwegs war. Unmittelbar nach den ersten Mitteilungen war die Meldung über einen schweren Verkehrsunfall eingegangen, an dem auch der Wagen des Falschfahrers beteiligt war.
Drei Menschen erleiden bei Zusammenstoß bei Grabenstätt schwere Verletzungen
Wie die Polizei danach berichtet hatte, war frt 89-Jährige aus Niederbayern aus bislang ungeklärtem Grund auf die Autobahn gefahren. Es kam zum Zusammenstoß mit zwei weiteren Fahrzeugen.
Die Autobahn war in Richtung München für mehrere Stunden vollständig gesperrt. Erst am Abend gab die Polizei die Fahrbahn wieder frei. Die Beamten leiteten die Autofahrerinnen und Autofahrer zwischenzeitlich um. Um zu klären, wie es zu dem Unfall kam, beauftragten die Beamten ein technisches und unfallanalytisches Gutachten.
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