Die Pfingstferien sind nicht nur in Bayern offiziell angelaufen. Nach dem Feiertagswochenende sollten Autofahrer laut dem ADAC aber zunächst nicht davon ausgehen, dass sich die Lage auf den Straßen entspannt. Der Automobilclub geht davon aus, dass das Verkehrsaufkommen auch weiterhin hoch bleibt. An welchem Tag und warum der ADAC mit besonders viel Verkehr rechnet.
ADAC: Brennerblockade sorgt wohl nicht nur am Samstag für Staus
Am Samstag, 30. Mai, blockieren Demonstranten zwischen 11 und 19 Uhr die Brennerautobahn A13. Der Brenner gilt als die wichtigste Verbindung in den Süden. Der ADAC geht davon aus, dass einige Urlauber wegen der Sperrung bereits am Freitag, 29. Mai, auf den Straßen sein werden, um der Blockade zu entgehen. Deshalb könne es laut dem ADAC am Freitag „besonders kritisch“ auf den Straßen werden.
Dabei geht der ADAC davon aus, dass sich der Verkehr bereits ab Freitagmittag verdichtet, was zu langen Staus führen kann. Die Lage soll bis in die Abendstunden anhalten. Auch am Sonntag, 31. Mai, könne es zu einem ähnlichen Effekt kommen.
Durch die Brennerblockade geht der ADAC zudem von Rückstaus auf den Zubringerstrecken in Österreich, im Süden Deutschlands und auch auf der Route in Italien in Richtung Norden aus. Der ADAC empfiehlt, „die An- und Abreise über die Brennerroute am Samstag unbedingt zu vermeiden.“
Erhöhte Staugefahr am Wochenende: Diese Autobahnen sind betroffen
Neben dem Brenner wird es in Bayern laut dem ADAC auch auf anderen Autobahnabschnitten voll. Betroffen sind laut dem Automobilclub folgende Autobahnen und Abschnitte:
- A3: Passau – Linz
- A6: Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
- A7: Füssen/Reutte – Ulm
- A8: Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A99: Autobahnring München
Zudem sollten sich auch Urlaubsrückkehrer laut dem ADAC auf Wartezeiten an der deutschen Grenze einstellen. Wegen der Grenzkontrollen könne es zu Verzögerungen kommen.
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