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Anreise, Tickets, Verpflegung: So viel mehr kosten Festivals 2026 in Bayern

Festival-Saison

Es wird teuer für Feiernde: So viel mehr kosten Festivals 2026 in Bayern

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    Die Festival-Saison hat begonnen.
    Die Festival-Saison hat begonnen. Foto: Daniel Karmann, dpa (Archivbild)

    Festival-Begeisterte und Musikfans dürften diese Nachricht nicht gerne hören: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigen die Ticketpreise für Konzertbesuche im Freistaat an – aber nicht nur die. Das teilt das Bayerische Landesamt für Statistik mit. Die Expertinnen und Experten erklären, warum Festivalgänger heuer deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen.

    Konzerttickets und Verpflegung teurer als 2025

    Das Statistische Landesamt hat zum Beginn der Festival-Saison die Preisentwicklung der wichtigsten Posten untersucht, die mit einem Festival- oder Konzertbesuch einhergehen. So wurden unter anderem die Kosten für Eintritt, Anfahrt, Übernachtung oder Verpflegung analysiert.

    Die Ergebnisse sind für viele junge Menschen ernüchternd. So steigen im Mai 2026 die Preise für Opern-, Musical- oder Konzerttickets in Bayern im Vorjahresvergleich um 2,9 Prozent. Wer sich auf dem Festivalgelände gut verpflegen will, muss außerdem auch bei Lebensmitteln mit Mehrausgaben rechnen. Bei Erfrischungsgetränken (5,5 Prozent teurer), Bier (2,1 Prozent), Dosensuppen (1,7 Prozent), Cornflakes (2,4 Prozent) und Fertiggerichten (1,7 Prozent) verzeichnen die Statistiker höhere Kosten. Selbst das Mineralwasser verteuert sich um 4,9 Prozent. Günstiger wird dagegen überraschend Wein (um 2,3 Prozent).

    Anreise zu Konzerten und Festivals „hoher Kostenfaktor“

    Auch Kleidung ist von steigenden Preisen betroffen, was Festivalgänger bei der Wahl des Outfits betreffen dürfte. Kleidung und Schuhe sind demnach 1,6 Prozent teurer als im Vorjahr. Der finanziell schmerzhafteste Anstieg betrifft aber die Anreise. Sie wird in diesem Jahr „ein hoher Kostenfaktor“, wie es der Mitteilung des Statistischen Landesamts heißt. Durch die stark angestiegenen Kraftstoffpreise muss man bei der Anreise mit dem Auto mit 16,6 Prozent höheren Kosten rechnen. Die Zugpreise sind dagegen moderat gestiegen (um 1,3 Prozent).

    Doch immerhin gibt es auch einige Posten, die für Festivalbesucherinnen und -besucher ebenfalls wichtig sind, welche im Preis gesunken sind. So werden laut den Daten der Statistiker die Campingausrüstung und persönliche Ausstattung teils deutlich günstiger – etwa Schlafsäcke (5,6 Prozent weniger als im Vorjahr), Luftmatratzen (minus 4,9 Prozent), Toilettenpapier (minus 3,4 Prozent), Duschgel (minus 0,8 Prozent), Musikboxen (minus 2,1 Prozent), Kappen und Hüte (minus 2,6 Prozent)

    Auch Schmerzmittel-Preise sind gestiegen

    Wer allerdings nach einer langen Festivalnacht mit dröhnenden Kopfschmerzen aufwacht, für den haben die Expertinnen und Experten wieder eine schlechte Nachricht: So sind Schmerzmittel im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent teurer geworden.

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