Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 6 bei Aurach im mittelfränkischen Landkreis Ansbach sind am Freitagnachmittag sechs Menschen verletzt worden. Vier Fahrzeuge waren beteiligt, wie die Polizei mitteilte. Der Unfall ereignete sich in Fahrtrichtung Heilbronn, zwischen den Anschlussstellen Aurach und Feuchtwangen-Nord.
Nach ersten Erkenntnissen verlor ein 23-jähriger Fahrer eines Militärfahrzeugs gegen 14.30 Uhr einen Unterlegkeil, der auf die Fahrbahn fiel. Daraufhin bremsten zwei Autofahrer hinter ihm stark ab. Die Fahrerin des Wagens dahinter fuhr auf einen der beiden Pkw auf – und schob ihn auf das Auto davor. Fünf Menschen wurden vor Ort versorgt und anschließend mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Eine weitere Person erlitt starke Prellungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.
Die Verkehrspolizei Ansbach nahm den Unfall auf. Auch Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. Die A6 blieb in Fahrtrichtung Heilbronn bis etwa 16.30 Uhr gesperrt.
Weitere schwere Unfälle am Freitag
Am Freitag ereigneten sich noch weitere schwere Unfälle: Ein 63-Jähriger ist auf einem Radweg bei Bad Kissingen schwer gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei ermittelt zu einem möglichen Wildunfall. In Marburg wurden zwei 69- und 64-Jährige schwerverletzt in ein Krankenhaus gebracht, nachdem sie am Morgen mit ihrem Auto mit einem Linienbus zusammengestoßen waren.
Ein kurioser Fall passierte in Salem im Bodenseekreis. Dort verfolgte ein 80-Jähriger eine junge Frau mit seinem Roller, weil sie ihm die Vorfahrt genommen haben soll. Er sei daraufhin auf die Straße gestürzt und habe sich leicht verletzt. Als er die Frau zur Rede stellte, kam es zum Streit, bei dem der Mann die Frau auch bedroht und leicht verletzt haben soll. Er muss sich nun unter anderem wegen Körperverletzung verantworte. (mit dpa)
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