Am Samstag, 6. Dezember, hat die Polizei einem Randalierer im mittelfränkischen Ansbach ins Bein geschossen. Das berichtete das Polizeipräsidium Mittelfranken. Zuvor hatte der Mann in der Wohnung seiner Mutter randaliert und habe sich dann mit einem Messer bewaffnet.
Ansbach: Mann randaliert in der Wohnung seiner Mutter
Wie das Polizeipräsidium mitteilte, habe sich der Vorfall am Samstagabend gegen 23 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Platenstraße ereignet. Demnach habe ein 47-jähriger Mann am Abend in der Wohnung seiner Mutter randaliert. Dieser sei es gelungen, ihre Wohnung zu verlassen. Mit einer Nachbarin habe sie anschließend die Polizei gerufen.
Als die Polizeistreife am Ort des Geschehens eintraf, habe der Mann ein Messer in der Hand gehabt. Deshalb verließen die Beamten die Wohnung erneut und baten um Unterstützung. Wie die Polizei mitteilte, habe der 47-Jährige kurze Zeit später die Wohnung verlassen – und war dabei weiterhin mit einem Messer bewaffnet.
Polizeieinsatz in Ansbach: Polizei schießt Randalierer ins Bein
Daraufhin habe die Polizei ihn aufgefordert, das Messer wegzulegen. Der 47-Jährige reagierte jedoch nicht darauf, stattdessen kam er den Beamten näher. Diese gaben daraufhin zunächst einen Warnschuss ab. Als auch dies den Randalierer nicht davon überzeugte, das Messer aufzugeben, schossen die Beamten auf den 47-Jährigen, so die Polizei.
Dabei traf den Mann ein Schuss am Bein. Die Polizisten kümmerten sich vor Ort um die Erstversorgung des Mannes. Später sei er in ein Krankenhaus gebracht worden, wo der Mann noch am Sonntag, 7. Dezember, versorgt wurde. Wie die Polizei mitteilte, sei der Mann durch den Schuss „nicht lebensbedrohlich“ verletzt worden.
Nach Schusseinsatz: Kriminaldauerdienst und Kripo vor Ort
Nach Angaben der Polizei kümmerten sich Beamte des Kriminaldauerdienstes um die Maßnahmen am Tatort. Zudem prüft das Bayerische Landeskriminalamt, ob die Polizei ihre Schusswaffen in diesem Fall zu Recht eingesetzt hat. Eine solche Überprüfung sei „in derartigen Fällen üblich“, so das Polizeipräsidium Mittelfranken. Die Beamten stimmen das weitere Vorgehen mit der Staatsanwaltschaft Ansbach ab.
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