Es herrschten Fassungslosigkeit und Verzweiflung: Auch vier Tage nach dem Messerangriff, bei dem ein zweijähriges Kind und ein 41-jähriger Familienvater getötet wurden, ist Aschaffenburg am Sonntag nicht zur Ruhe gekommen. Bei einer ökumenischen Gedenkfeier in der Stiftskirche mahnten Vertreter von Politik und Religionen, bei aller Trauer über das Verbrechen weiter für eine menschliche und friedliche Gesellschaft zusammenzustehen. Neben den 400 geladenen Gästen im Gotteshaus verfolgten viele Menschen die Veranstaltung auf dem Platz vor der Kirche und im Fernsehen. Zur Tatzeit um 11.45 Uhr läuteten für fünf Minuten die Glocken aller Kirchen in der unterfränkischen Stadt. Angehörige und Freunde der Toten und Verletzten verfolgten die Gedenkfeier in einem abgeschirmten Bereich der Kirche. Auch Vertreter der Rettungsdienste und der Polizei waren zugegen.
Aschaffenburg
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