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München
01.08.2019

Pudel-Mischling "Quinzy" löst Suchaktion am Hauptbahnhof aus

Am Ende ließ sich Pudelmischling Quinzy brav von den Bundesbeamten einfangen.
Foto: Bundespolizei

Als sich ein 37-jähriger Rollstuhlfahrer am Donnerstagmittag im Münchner Hauptbahnhof ein Zugticket kaufen wollte, büxte sein kleinwüchsiger Pudel-Terrier einfach aus.

Der Österreicher aus Telfs in Tirol hatte Quinzy - „seinen einzigen Freund, sein Ein und Alles“ - mit der Hundeleine an seinem Rollstuhl befestigt. Als sich der Mann am Schalter ein Bahnticket kaufen wollte, musste er sich etwas aufrichten. Dabei ließ er seinen Hund von der Leine. Der neunjährige „Quinzy“ nutzte diesen Moment - und lief weg.

Kurz darauf schlugen vier Männer bei den Bundespolizisten am Münchner Bahnhof auf. Einer davon, ein 24-Jähriger aus Fürstenfeldbruck, zeigte einen stark blutenden Finger vor. Pudelmischling Quinzy hatte ihn gebissen, als dieser versuchte, ihn einzufangen. Also versorgten die Beamten den Mann.

Die Spur von Quinzy verlor sich am Gleis 24 am Hauptbahnhof München

Und wo blieb Quinzy? Der flüchtete zunächst über den Starnberger Flügelbahnhof und Gleis 34 in Richtung Hackerbrücke. Dann aber verlor sich die Spur des Hundes. Erst gegen Nachmittag konnten die Polizisten den Pudel-Terrier in der Münchner Arnulfstraße wieder einfangen und zu seinem Herrchen bringen.

Danach machten sich beide, Hund und Herrchen, auf nach Tirol. (AZ)

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