Am Montagabend ist während eines Gewitters der Blitz in den Turm der Nikolauskapelle im Giebelstadter Ortsteil Eßfeld (Lkr. Würzburg) eingeschlagen. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten anrücken, um den durch den Blitz ausgebrochenen Brand zu löschen.
Das Bauwerk musste von den örtlichen Feuerwehren und dem Technischen Hilfswerk gesichert werden. Wie die Polizei inzwischen auf Anfrage bestätigt, haben die Untersuchungen des Technischen Hilfswerk ergeben, dass der Turm entgegen ersten Befürchtungen nicht einsturzgefährdet sei. Auch bestehe inzwischen keine Gefahr durch herabstürzende Teile mehr. Trotzdem bleibe der Bereich vorerst abgesperrt. Im Laufe des Tages werde eine Spezialfirma den Zustand des Turmes genau untersuchen.
Verletzt wurde bei dem Blitzeinschlag niemand. Die sakralen Gegenstände aus der Kirche konnten demnach durch die Einsatzkräfte in Sicherheit gebracht werden. Der Sachschaden an der Kapelle sei beträchtlich. Zusätzlich seien einige Dachziegel vom Kirchturm gefallen und hätten umliegend geparkte Autos beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich einer ersten Schätzung der Polizei auf rund 80.000 Euro.
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