Aufruhr im Regionalexpress nach München: Am frühen Donnerstagmorgen soll im Zug von Ingolstadt nach München ein Mann seine Mitreisenden bedroht haben. Auf Höhe des Dachauer Bahnhofs wählte eine Frau den Notruf. Nach der Einfahrt zur Endstation erwarteten den Mann bereits Polizisten am Hauptbahnhof München.
Frau alarmiert Notruf nach Vorfall im Regionalexpress nach München
Ersten Erkenntnissen der Bundespolizei zufolge hatte der 47-Jährige im RE1 gegen 6.30 Uhr auf Höhe des Dachauer Bahnhofs anderen Gästen Schläge angedroht. Zudem soll er weitere bedrohliche Äußerungen von sich gegeben haben.
Eine mitreisende Frau veranlasste unmittelbar einen Notruf. Der Zug fuhr ohne Halt weiter bis zu seiner Endstation am Münchner Hauptbahnhof, wo er verspätet um 7.05 Uhr ankam. Bundespolizisten warteten bereits am Gleis auf den Aggressor und die Geschädigte.
Die Polizei nahm die Personalien des Mannes auf und führte eine Atemalkoholkontrolle durch. Mit dem überraschenden Ergebnis: 0,0 Promille. Der Mann gab an, psychische Probleme zu haben. Als die Beamten den Fall aufgenommen hatten, wurde er auf freiem Fuß wieder entlassen.
Zeugen gesucht: Wer hat etwas bemerkt im RE1 nach München?
Weitere Betroffene oder Zeugen des Vorfalls im RE 1 konnte die Polizei bislang noch nicht ausfindig machen. Daher wendet sich die Bundespolizei mit einem Zeugenaufruf an die Bevölkerung und bittet um Hinweise.
Wer war am Donnerstagmorgen im Regionalexpress RE1 zwischen Ingolstadt und München mit planmäßiger Ankunft um 6.47 Uhr und tatsächlicher Ankunft um 7.05 Uhr unterwegs? Wer die Bedrohungen wahrgenommen hat oder selbst betroffen war, wird gebeten sich zu melden. Hinweise bitte an die Bundespolizeiinspektion in München, unter Tel. 089/515550-0.
In der S-Bahn München hat es kürzlichen einen falschen Alarm gegeben. Was in Laim und Pasing vorgefallen ist, lesen Sie hier im Polizeibericht: Falscher Waffenalarm: Großeinsatz an der S-Bahn München.
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