In der Nacht auf Dienstag, 13. Januar, ist es auf der A9 Höhe Ingolstadt zu einem heftigen Unfall mit Folgen gekommen. Dies führte den gesamten Tag über zu Beeinträchtigungen. Während die Autobahn Richtung Nürnberg bis circa 22.30 Uhr gesperrt bleiben musste, mussten Fahrer Richtung München ebenfalls mit Einschränkungen rechnen. Der Unfall ereignete sich gegen 2.20 Uhr. Es handelte sich um den zweiten Lkw-Unfall auf der Strecke innerhalb weniger Stunden.
Unfall auf A9: Lastwagenfahrer verursacht Crash
Weniger an Glatteis oder erschwerten Fahrbedingungen durch das Wetter soll es gelegen haben, dass ein Lastwagen in der Nacht auf Dienstag auf der A9 von der Fahrbahn abkam. Wie die Polizei mitteilte, habe der 69-jährige Fahrer offenbar nach einem medizinischen Notfall zwischen den Anschlussstellen Ingolstadt Süd und Nord die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Zunächst sei er in der Folge rechts in die Leitplanken geraten, ehe der Lkw die Mittelplanke durchbrach und dort zum Stehen kam. Der Auflieger sei umgekippt, die Sattelzugmaschine habe sich gedreht und die Richtungsfahrbahn Nürnberg komplett blockiert. Auch der linke Fahrstreifen Richtung München war beeinträchtigt, offenbar ragte das Führerhaus des Lkw in den linken Fahrstreifen.
Der Fahrer sei mit zunächst leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden, allerdings hätten erste Untersuchungen im Klinikum Ingolstadt eine durchaus schlimmere Verletzung gezeigt. Der Mann wurde behandelt.
Bergungsarbeiten auf A9 laufen bis in die Nacht
Autofahrer, die in dem betroffenen Abschnitt unterwegs waren, mussten sich auf Umleitungen einstellen. Die Bergungsmaßnahmen des Sattelzuges liefen bis in den Abend, eine Ausleitung des Verkehrs an der Anschlussstelle Ingolstadt Süd sei veranlasst worden. Bis circa 22.30 Uhr musste mit Beeinträchtigungen gerechnet werden. Auch ein Unfallgutachter sei vor Ort gewesen, um zu rekonstruieren, wie es zum nächtlichen Unfall gekommen war.
Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur sei Diesel in die Erde gesickert, entsprechend wolle sie das Wasserwirtschaftsamt prüfen und gegebenenfalls einen Teil davon abtragen.
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