Der Winter brachte in dieser Saison schon so manche Überraschungen mit sich. Die Monate Dezember und Januar waren geprägt von Schneefall, zweistelligen Minusgraden, Glatteis – und das im Wechsel mit milden Temperaturen und Sonnenschein. Schlittenfahren, Eislaufen und beinahe frühlingshafte Spaziergänge: alles dabei. Aktuell präsentiert sich das Wetter in Bayern nach wie vor winterlich. Mancherorts, wie im Bild unterhalb des Bismarckturms bei Neusäß im Landkreis Augsburg, liegt aufgrund der eisigen Temperaturen immer noch Schnee.
Doch ein neues Wetter-Phänomen könnte für Furore sorgen. Bereits in den kommenden Tagen sollen Teile von Deutschland von dem sogenannten Blutschnee überrascht werden. Das sagt zumindest der Meteorologe Jan Schenk in einem aktuellen Video von The Weather Channel Deutschland.
Blutschnee in Deutschland: Kombination sorgt für ungewöhnliches Phänomen
Blutschnee, das klingt erst einmal nach magischen Winterlandschaften oder nach düsteren skandinavischen Kriminalromanen. Doch tatsächlich handelt es sich dabei um eine Wetterkombination aus Saharastaub und Schneefall. Ein Phänomen, das man in Form des Blutregens aus den wärmeren Monaten kennt. Dem Meteorologen Schenk zufolge könnte ein Tiefdruckgebiet über Marokko und Algerien größere Mengen an Saharastaub nach Deutschland bringen. Gleichzeitig, so Schenk, sei mit Niederschlag zu rechnen.
Insbesondere nördlich von Berlin, wo in den kommenden Tagen Schneefall erwartet wird, könnte dies dazu führen, dass sich der Saharastaub mit dem Schnee vermischt. Und so rötlich gefärbter Schnee entsteht. Jedoch soll es auch im Freistaat zu Niederschlag kommen. Da die Temperaturen jedoch aktuell im Plus-Bereich liegen, dürfte sich das Wetter-Phänomen in Bayern in Form des Blutregens zeigen. Der Deutsche Wetterdienst wiederum rechnet für das kommende Wochenende in Teilen Bayerns mit Schneeregen.
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