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  3. Corona-Regeln Bayern im Januar 2023: Quarantäne, Masken- und Isolationspflicht

Überblick
02.01.2023

Corona-Regeln in Bayern: Welche Maßnahmen gelten im Januar 2023?

Hier erfahren Sie, welche Corona-Regeln in Bayern gelten.
Foto: Matthias Balk, dpa (Symbolbild)

Welche Corona-Maßnahmen sind im Januar 2023 in Bayern gültig? Hier erfahren Sie alles zum Wegfall der Isolationspflicht, Maskenpflicht, und welche Regeln noch gelten.

Der Winter ist da – und damit auch die nächste Corona-Welle? Um diese so gut wie möglich einzudämmen, gibt es seit Oktober neue Corona-Regeln in Deutschland. Das Ziel der vom Bundesrat abgesegneten Maßnahmen soll laut Bundesregierung sein, den Schutz von vulnerablen Gruppen in der kalten Jahreszeit zu verbessern.

Die neuen Corona-Regeln gelten vorerst bis 7. April 2023. Die Maßnahmen wurden in zwei Pakete unterteilt – sogenannte "Winterreifen" und "Schneeketten". Letztere können dann greifen, wenn sich die Lage verschärft und eine konkrete Gefahr für das Gesundheitssystem besteht. Manche Regeln gelten bundesweit, bei anderen Maßnahmen haben die Länder die Möglichkeit, selbst zu entscheiden.

Zuletzt fielen in Bayern im November und Dezember letzten Jahres die Isolationspflicht im Falle einer Corona-Infektion und die präventive Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Als grundlegend gelten aber weiterhin die Basisschutzmaßnahmen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Weitere Maßnahmen, die im Januar 2023 im Freistaat gelten oder blühen könnten, lesen Sie hier.

Bindende Corona-Regeln Bayern im Januar 2023: Bundesweite Maskenpflicht

Seit dem 1. Oktober gilt bundesweit an bestimmten Orten eine Maskenpflicht. Die Länder haben dabei keinen Handlungsspielraum. Konkret gilt die Maskenpflicht an folgenden Orten:

  • Fernverkehr: Im Alter ab 14 Jahren gilt dort eine FFP2-Maskenpflicht. Kinder ab 6 Jahren sowie das Personal müssen hingegen mindestens eine medizinische Maske tragen.
  • Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen: Hier gilt eine FFP2-Maskenpflicht sowie eine Testpflicht.
  • Arztpraxen: Patienten und Besucher sind dazu angehalten, eine FFP2-Maske zu tragen.

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Mögliche Corona-Regeln Bayern im Jahr 2023: "Schneeketten"

Sieht die bayerische Regierung sich einer brisanten pandemischen Lage konfrontiert, d.h. eine konkrete Gefahr für die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems oder der sonstigen kritischen Infrastruktur für das gesamte Bundesland oder eine bestimmte Region ausgesetzt, sind ihr vom Bund die politischen Mittel an die Hand gegeben, Maßnahmen und Verschärfungen anzuordnen, die folgendermaßen aussehen könnten:

  • Innenräume: In Innenräumen könnte eine Pflicht für medizinische oder FFP2-Masken eingeführt werden.
  • Schulen und Kitas: Die Länder können eine Testpflicht an Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie eine Maskenpflicht in Schulen ab dem fünften Schuljahr vorschreiben.
  • Veranstaltungen: Bei Veranstaltungen im Außenbereich können die Länder eine Maskenpflicht vorschreiben, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann. Zusätzlich ist eine Maskenpflicht ohne Ausnahmeregelung bei Veranstaltungen in öffentlich zugänglichen Innenräumen möglich. Auch eine Personenobergrenze für Veranstaltungen in öffentlich zugänglichen Innenräumen kann eingeführt werden. Zudem kann ein Hygienekonzept gefordert werden.
  • Restaurants, Bars, Kultur- und Freizeitbereich und Sport: Für Groß- und Einzelhandel, Betriebe, Einrichtungen, Gewerbe und bei Veranstaltungen im Freizeit-, Kultur- und Sportbereich kann die Erstellung von Hygienekonzepten verpflichtend werden. Aber auch hier könnte eine Maskenpflicht wieder eingeführt werden. Je nach Impfstatus wären dann Abweichungen vorstellbar.

Isolationspflicht in Bayern? Seit dem 16. November Vergangenheit

Seit November allerdings weht der Wind in eine andere Richtung. Denn Bayern hat - und verweist auf das günstige Infektionsgeschehen und die hohe Impfquote - zunächst einen gegenteiligen Weg eingeschlagen, als eines der ersten Bundesländer die Isolationspflicht für Corona-Positive abgeschafft: Seit dem 16. November müssen demnach Cornoa-Infizierte nicht mehr zwingend zu Hause bleiben. "An die Stelle der Isolationspflicht treten verpflichtende Schutzmaßnahmen für positiv Gestestete", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Wer mit Sars-CoV-2 infiziert ist und seine Wohnung verlassen will, muss allerdings bestimmte Regeln befolgen, sogenannte Schutzmaßnahmen.

Lesen Sie dazu auch

Für positiv Getestete gibt es fortan eine Maskenpflicht sowie Betretungs- und Tätigkeitsverbote für Bereiche mit vulnerablen Personengruppen (Dauer mindestens fünf Tage).

Welche Schutzmaßnahmen gelten für Corona-Positive?

  • Wer sich mit Corona angesteckt hat und seine Wohnung verlassen will, muss einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das bayerische Gesundheitsministerium empfiehlt eine FFP2-Maske.
  • In der eigenen Wohnung gilt die Maskenpflicht nicht. Und auch nicht im Freien, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Auch in Innenräumen, in denen sich keine anderen Personen aufhalten, entfällt die Maskenpflicht für Corona-Positive.

Manche Einrichtungen dürfen auch weiterhin nicht betreten werden

  • Corona-Positive dürfen keine medizinischen und pflegerischen Einrichtungen besuchen. Wie Krankenhäuser und Altenheime. So sollen besonders gefährdete Personengruppen geschützt werden. Eine Ausnahme gilt laut Gesundheitsministerium für Besucher von heilpädagogischen Tagesstätten.
  • Außerdem gilt in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen ein Tätigkeitsverbot für Beschäftigte, Betreiber und Ehrenamtliche. Heilpädagogischen Tagesstätten sind von dieser Regel ausgenommen.
  • Eine weiter Ausnahme: In Krankenhäusern, Vorsorge-, Rehabilitations- und Behinderteneinrichtungen sowie bei Rettungsdiensten sind von dem Tätigkeitsverbot alle Beschäftigten und Ehrenamtlichen ausgenommen, die keinen Kontakt zu vulnerablen Menschen haben.
  • Tätigkeits- und Betretungsverbote gelten auch für Beschäftigte, Betreiber, Ehrenamtliche und Besucher in und von großen Gemeinschaftsunterkünften. Etwa Obdachlosenunterkünften, Gemeinschaftseinrichtungen für Asylbewerber und Justizvollzugsanstalten.
Video: dpa

Wie lange gelten die Schutzmaßnahmen?

Die Schutzmaßnahmen gelten für mindestens fünf Tage. Corona-Infizierte müssen 48 Stunden symptomfrei sein, bevor die Maßnahmen wegfallen. Nach zehn Tagen enden die Schutzmaßnahmen auch für Menschen, die noch Symptome haben.

Darf ich mit Corona zur Arbeit?

Strenggenommen: ja. Gesundheitsminister Klaus Holetschek empfiehlt allerdings: "Wer krank ist, bleibt zuhause – wie bei anderen akuten Atemwegserkrankungen auch." Außerdem hat Holetschek die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, sich selbst zu isolieren, wenn sie positiv auf Corona getestet werden. "Wem es möglich ist, der sollte beispielsweise von zu Hause arbeiten und sich so weit wie möglich von anderen Personen im Haushalt fernhalten."

Gelten die neuen Maßnahmen auch an Schulen?

Die Maßnahmen gelten für alle Menschen. Also auch für Schüler und Lehrer. Laut dem Gesundheits- und Kultusministerium gelte dabei aber der Grundsatz: "Wer krank ist, geht nicht in die Schule".

Corona-Regeln im Januar 2023: Maskenpflicht im ÖPNV in Bayern aufgehoben

Eine weitere Lockerung, die eine erhebliche Veränderung mit sich bringt, hat Bayern mit der Aufhebung der Maskenplficht im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) beschlossen. Seit dem 10. Dezember letzten Jahres gilt demnach in Bussen, Straßenbahnen, S- und Regionalbahnen des Freistaats weder die Pflicht eine medizinische noch eine FFP2-Maske zu tragen. Einzig im Fernverkehr gilt noch nach den Bestimmungen des Bundes die Maskenpflicht. 

Bayern ist somit nach Sachsen-Anhalt das zweite Bundesland, das die allgemeine Maskenpflicht im ÖPNV aufgehoben hat. Im Januar 2023 zog die Landesregierung von Schleswig-Holstein nach, die Ende des Jahres 2022 ebenfalls beschlossen hatte, die Regel auslaufen zu lassen. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) argumentiert ähnlich wie die Kollegen im Freistaat, für ihn ist die Lockerung ein Schritt zu einem "weiteren Stück Normalität".

Holetschek: Von einer Phase der Pflichten in eine Phase der Eigenverantwortung

Gesundheitsminister Holetschek bläst ins gleiche Horn, nannte den Wegfall der Isolationspflicht einen "wichtigen Meilenstein auf dem Weg aus der Pandemie". Er betonte: "Wir lassen der Pandemie keinen freien Lauf. Nach Rücksprache mit Experten haben wir uns für ein Bündel an Schutzmaßnahmen entschieden. Damit schaffen wir die Balance zwischen Eigenverantwortung und dem Schutz vulnerabler Personengruppen."

Auch beim Wegfall der Maskenpflicht im ÖPNV argumentiert Holetschek ähnlich. Es müsse im Umgang mit Corona endlich der Wechsel von einer Phase der Pflichten zu einer Phase der Empfehlungen und Eigenverantwortung gelingen.

So begeistert wie Holetschek sind allerdings nicht alle von den neuen Maßnahmen. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz nannte die neuen Regelungen "widersprüchlich" und "chaotisch". Von einem Infektionsschutz für vulnerable Gruppen könne nicht die Rede sein. Auch Vertreter der bayerischen Lehrerverbände zeigten sich irritiert und forderten eine klare Definition dazu, was "krank" oder "ansteckend" bedeute.  Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bezeichnete die Aufhebung der Isolationspflicht als "verantwortungslos".

Wird die Isolations- und Maskenpflicht auch in anderen Bundesländern abgeschafft?

Auch in Baden-Württemberg ist die Isolationspflicht seit dem 16. November abgeschafft. Weitere Bundesländer haben nachgezogen und die bestehenden Corona-Regeln gelockert: In Schleswig-Holstein ist sie am Donnerstag, den 17. November, ebenfalls entfallen und auch in Hessen ist die Isolationspflicht mit mindestens fünf Tagen anhaltender Quarantäne aufgehoben. Neben Bayern haben zudem auch die CDU-geführten Bundesländer Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein die Maskenpflicht im ÖPNV gekippt. Andere Länder sind dagegen skeptischer und wollen das weitere Infektionsgeschehen im Winter abwarten.

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