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CSU-Politiker Klaus Holetschek über Spritpreise, AfD – und das Kommunalwahl-Debakel

Interview

CSU-Politiker Holetschek fordert, Numerus clausus für Medizinstudium abzuschaffen

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    Der frühere Gesundheitsminister Klaus Holetschek spricht sich dafür aus, dass Kliniken auch über Bundesländer hinweg zusammenarbeiten. Und er fordert, den Numerus clausus beim Medizinstudium abzuschaffen.
    Der frühere Gesundheitsminister Klaus Holetschek spricht sich dafür aus, dass Kliniken auch über Bundesländer hinweg zusammenarbeiten. Und er fordert, den Numerus clausus beim Medizinstudium abzuschaffen. Foto: Ralf Lienert

    Die Kommunalwahlen sind für die CSU enttäuschend verlaufen. Welche Erklärung haben Sie dafür, dass Ihre Partei alle sechs Stichwahlen im Allgäu gegen die Freien Wähler verloren hat?

    HOLETSCHEK: AfD-Stimmen aus dem ersten Wahlgang sind in der Stichwahl vielfach an die Kandidaten der Freien Wähler gegangen. Die AfD kleinzuhalten, bleibt daher in meinen Augen eine unserer Hauptaufgaben. Gleichzeitig erleben wir eine Anti-Establishment-Stimmung. Viele haben gegen „die da oben“ gestimmt. Auch die Mobilisierung ist nicht überall gelungen. Im Ostallgäu etwa hätte Landratskandidat Andreas Bauer die Wahl gewonnen, wenn alle, die ihn im ersten Wahlgang unterstützt haben, auch im zweiten zur Urne gegangen wären. Diese Schwäche müssen wir ernst nehmen.

    Ist es wirklich sinnvoll, wenn Markus Söder Grillwürste im Wahlkampf verteilt - wie in Marktoberdorf? Viele Wähler wünschen sich da nach unserem Eindruck mehr politische Inhalte.

    HOLETSCHEK: Unser Ministerpräsident Dr. Markus Söder war im Wahlkampf überall im Land präsent, um unsere Kandidatinnen und Kandidaten zu unterstützen – und das trotz seiner schweren Hüftoperation. Diese persönliche Einsatzbereitschaft verdient Respekt und Anerkennung. Und das habe ich bei seinen Auftritten auch genau so erlebt.

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