Mit dem Jahr 2025 endet ein besonders warmes, sonnenreiches und zugleich niederschlagsarmes Jahr in Deutschland. Das teilte der Deutsche Wetterdienst DWD mit, der am Dienstag, 30. Dezember, die vorläufigen Werte für das Jahreswetter veröffentlicht hat. Diese beruhen auf den Auswertungen von rund 2000 Messstationen. Auffällig war demnach die starke Trockenheit im Osten Deutschlands im Frühjahr, die extreme Hitze Anfang Juli und die intensiven Regenfälle im Westen im September.
Die Durchschnittstemperatur lag 2025 laut dem DWD bei 10,1 Grad – das macht das Jahr zu einem der zehn wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881. Die kälteste Temperatur wurde am 18. Februar an der Station Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge gemessen und lag bei -19,7 Grad. Am heißesten war es dieses Jahr am 2. Juli in Andernach bei Koblenz: Dort hat der DWD 39,3 Grad gemessen. Obwohl es starke Niederschläge im Sommer und Frühherbst hab, geht das Jahr 2025 laut dem DWD als eines der fünf sonnigsten Jahre in Deutschland seit 1951 in die Geschichte ein.
So war das Wetter 2025 in Bayern
In Bayern war es dieses Jahr ebenfalls besonders warm, sehr sonnig und deutlich zu trocken. Die Jahresmitteltemperatur lag im Freistaat bei 9,4 Grad. Neben Sachsen war Bayern damit laut dem DWD die im Vergleich kühlste Region Deutschlands. Trotzdem waren das Frühjahr und der Sommer warm. Am kältesten war es mit -18,5 Grad am 23. November in Oberstdorf. Den Hitzerekord gab es am 2. Juli in Kitzingen: Hier wurden 39,1 Grad gemessen. Der Jahresniederschlag in Bayern war ungewöhnlich niedrig mit durchschnittlich etwa 700 Litern pro Quadratmeter. Gleichzeitig durften sich die Bayern über 1950 Sonnenstunden freuen, ein sehr hoher Wert im Vergleich zu anderen Jahren. Auffällig trüb verglichen mit dem Rest des Jahres waren allerdings der Juli und der Oktober.
Hier war es besonders regnerisch oder sonnig
Das Online-Portal Wetterkontor hat die Jahreswetter-Werte bis zum 29.12. für Bayern ausgewertet. Am wenigsten Niederschlag gab es 2025 demnach in Landshut in Niederbayern mit nur 372,6 Litern pro Quadratmeter. Auf Platz zwei der trockensten Orte Bayerns liegt Bad Königshofen in Unterfranken mit 408 Litern pro Quadratmeter. Am nassesten war es in Balderschwang im Oberallgäu mit 1841,8 Litern Niederschlag pro Quadratmeter, gefolgt von der Station an der Oberen Firstalm in den Schlierseer Bergen mit 1700,2 Litern pro Quadratmeter.
Am meisten Sonne gab es laut Wetterkontor auf der Zugspitze: 2177,3 Sonnenstunden wurden hier gemessen. Platz zwei und drei der sonnigsten Orte 2025 liegen in Franken: das mittelfränkische Gollhofen mit 2144,9 Sonnenstunden und die Station Nürnberg-Flughafen mit 2125,2 Sonnenstunden.
Hier lesen Sie die Wetter-Prognose für Silvester.
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