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Der mühsame Kampf der Rettungskräfte: Wie Leichtsinn in Bayern zu tödlichen Badeunfällen führt

Sommer

„Ertrinken ist männlich“: Warum die Zahl der Badetoten steigt

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    In diesem Fall ist es nur eine Übung: DLRG und Feuerwehr demonstrieren an einem See in Köln die Wasserrettung. Doch Einsatzkräfte bemängeln, dass am Wasser immer mehr Leichtsinn im Spiel ist.
    In diesem Fall ist es nur eine Übung: DLRG und Feuerwehr demonstrieren an einem See in Köln die Wasserrettung. Doch Einsatzkräfte bemängeln, dass am Wasser immer mehr Leichtsinn im Spiel ist. Foto: Manngold, Imago

    Ertrinken ist leise. So auch an jenem heißen Julitag vor drei Jahren am Fasaneriesee im Nordwesten Münchens. Der See, 14 Hektar groß und bis zu acht Meter tief, sei für Familien und Nichtschwimmer ein idealer Anlaufpunkt für einen Badeausflug, schreibt das Portal der Landeshauptstadt. Am Südufer gibt es eine Wasserrettungsstation, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) stellt hier sogar ein „First Responder“-Team für Notfälle in der Umgebung. Als Andreas Rösch mit seinem ehrenamtlichen Dienst als Einsatzleiter beginnt, scheint es ein normaler Sonntag: Einer tritt in Grillkohle und hat eine Brandblase, eine andere kugelt sich beim Volleyballspielen die Schulter aus. Rösch leistet Erste Hilfe, klebt Pflaster, beruhigt.

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